Volksbank in der Region

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Volksbank in der Region eG
Banken
AdresseHerrenberger Straße 1
72070 Tübingen
ÖffnungszeitenMo–Di, Do 09:00–18:00
Mi, Fr 09:00–15:00
Sa,  So,  feiertags geschlossen
Telefon07032940-0
Webhttps://www.vbidr.de/ Die URL https://www.tuepedia.de/img/cache.php?url=https://www.tuepedia.de/img/geometry.php%3Ftype%3Dnode%26id%3D300023055 konnte mit 3 Versuchen nicht abgerufen werden.
Volksbank-Komplex Herrenberger Straße von oben (2018)

Die Volksbank in der Region eG ist eine Genossenschaftsbank mit vier Hauptstellen in Herrenberg, Nagold, Rottenburg und Tübingen sowie 23 Filialen und 34 SB-Stellen. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich großräumig um die Hauptstellen sowie die Regionen Härten und Steinlach-Wiesaz. Den Vorstand bilden die beiden Co-Vorstandssprecher Thomas Bierfreund und Jörg Stahl sowie Ralf Gottschalk und Thomas Taubenberger. Sie gehört zur Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

VR-Bank-Zentrale Herrenberger Straße (2018)
Ehemaliger Haupteingang der Buchdruckerei Laupp an der Herrenberger Straße (Foto 2010), ab 2022 zu einer Nische mit Bankomat umfunktoniert
Blick vom Parkhaus Altstadt-König

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volksbank Tübingen wurde 1886 von 26 Tübinger Bürgern gegründet. Ihren ersten Sitz fand sie in der Lenzei am Haagtor (heute Café Haag / Kino Atelier).[1]

Ab 1962 hieß sie eine Zeit lang Tübinger Vereinsbank.[2]

Die Hauptstelle ist seit der Übergabe am 25. November 1988[3] in der Herrenberger Straße 1-5 in zum Teil erhalten gebliebenen Gebäuden der Buchdruckerei von H. Laupp jr.,[4] die mittlerweile als Vereinigte Druckereibetriebe Laupp & Göbel in Gomaringen ansässig ist.

Im Jahr 2017 fusionierte die Volksbank Tübingen eG mit der VR Bank eG Steinlach-Wiesaz-Härten zur VR Bank Tübingen eG.

Die heutige Volksbank in der Region eG mit juristischem Sitz in Tübingen entstand schließlich durch die Verschmelzung der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg eG mit der VR Bank Tübingen eG im Jahr 2022. Die Volksbank in der Region beschäftigt rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 35 Auszubildende). Die Bilanzsumme umfasst 4,3 Mrd. €.[5]


Hauptstelle, Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1905/06 von Franz Bärtle errichtete Druckereigebäude in der Herrenberger Straße ist stilistisch nicht genau einzuordnen. Es ist kein Jugendstil, sondern steht exemplarisch für den Stilwandel jener Jahre vom Historismus hin zur aufkommenden "Reformarchitektur". Das Portal greift den zeittypischen Neobarock auf.

Das umgebaute Volksbank-Ensemble von 1988 aus Altbau, neu angebautem Teil, ehemaligem Gartenhäuschen und dem kleinen Innenhof gilt als architektonisch gelungen.

Nach einer weiteren, zweijährigen Umbauzeit wurde die Bank am 3. Dezember 2022 mit einem Tag der offenen Tür wiedereröffnet. Der gesamte Komplex wurde energetisch saniert und umgestaltet. Weiterhin war die Prämisse die Verbindung von Alt und Neu. Der Anbau erhielt ein zusätzliches Stockwerk mit einer Terrasse (nicht öffentlich). Im Erdgeschoss wurde ein öffentliches "Café in der Bank", auch mit Außenplätzen, eingerichtet:[6] zunächst Goldmarie Le Café, seit Okt. 2023 Walker Café. Der Vorplatz oder Innenhof wurde gänzlich mit neuen Bodenplatten und geraden statt gerundeten Treppenstufen versehen. Er verlor seinen etwas "verspielten" Garten-Charakter mit dem früheren Metallbrunnen in der Mitte.


Filialen (Tübingen und Umgebung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Außerdem werden weitere Geldautomaten betrieben.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tübinger Blätter, Jahrgang 73, 1986 (Bürger- und Verkehrsverein Tübingen e.V.), Anzeige auf Seite 58
  2. Tübinger Blätter, Jahrgang 73, 1986 (Bürger- und Verkehrsverein Tübingen e.V.), Seite 61
  3. Tübinger Blätter, Jahrgang 76, 1989 (Bürger- und Verkehrsverein Tübingen e.V.), Seite 116
  4. Tübinger Blätter, Jahrgang 73, 1986 (Bürger- und Verkehrsverein Tübingen e.V.), Anzeige auf Seite 61
  5. https://sonderthemen.tagblatt.de/aus-historisch-wird-neu-196605, 4.12.2022
  6. Aus historisch wird neu, sonderthemen.tagblatt.de, 4.12.2022