1870

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Was geschah 1870 (mit Bedeutung für Tübingen)?

Historischer Blick in die Grabenstraße (ca. 1870) vom Lustnauer Tor Ecke Wilhelmstraße. Rechts das Museum, dessen späterer Anbau heute das Kino Museum beherbergt. Die beiden linken Gebäude mussten beim Ausbau des Schimpf-Ecks in den 1950er Jahren abgerissen werden.
Historischer Blick in die Wilhelmstraße (1870 - 1880) vom Lustnauer Tor. Die beiden dunkleren Gebäude links mussten für die Verbreiterung des Schimpf-Ecks nach dem 2. Weltkrieg abgerissen werden.
  • 24. Juli: Wilhelm Keil, der spätere Politiker (SPD), langjährige Reichstags- und Landtagsabgeordnete sowie Landtagspräsident wird in Helsa, Kurhessen geboren († 5. April 1968 in Ludwigsburg).
  • Die Gastwirtschaft im Bläsibad schließt.
  • Das Kienlin-Epitaph aus der Jakobuskirche zur Erinnerung an Stephan Kienlin und seine Ehefrau Elisabeth Hirsch († 1585) wird bei Renovierungsarbeiten aus der Kirche entfernt und ist seitdem verschollen.[1]
  • Die Lenzei wird als eine nach Gottlieb Lenz benannte Brauereigaststätte Vor dem Haagtor 1 gegündet.
  • Im Wintersemester bildete sich in der Beckei nach und nach um Friedrich Gruner ein studentischer Freundeskreis, der sich in unregelmäßigen Abständen in der Beckei traf. Die Studenten nannten sich gegenseitig Igel, womit der spätere Name der gleichnamigen Studentenverbindung schon vorgezeichnet war.[2]
  • 22. November: Die demokratisch verfasste Studentenvereinigung Corps Borussia Tübingen wird von Studenten der Universität Tübingen gestiftet.
  • Um 1870 wird im oberen Bereich eines Hangs am Kirnberg unter dem württembergischen König Karl der sogenannte Olgahain mit einem Wegenetz erschlossen und nach seiner russischen Ehefrau Olga benannt.
  • Um 1870 wird oberhalb einer Geländestufe auf dem vorderen Österberg der Aussichtspunkt Wielandshöhe angelegt.

Weitere Bilder[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]


1869 - 1870 - 1871