Weilheim

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Wappen Weilheim.png
Weilheim
Stadtteil von: Tübingen
Landkreis: Tübingen
Koordinaten: 48° 29′ 23″ N, 9° 1′ 56″ E
Höhe: 333 m ü. NN
Fläche: 8,09 km²
Einwohner: 1.547
Stand: 30. Juni 2010
Postleitzahl: 72072
Vorwahl: 07071
Eingemeindung: 1. Juli 1971[1]
Gemeindeschlüssel:
Stadtteilgliederung:
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wilonstraße 43
72072 Tübingen-Weilheim
Webpräsenz:
Ortsvorsteher: Roland Glaser

Blick vom Schlossberg auf Weilheim. Dahinter am Horizont ist die Burg Hohenzollern zu erkennen (2008)

Ortsteil von Tübingen. Weilheim liegt im Neckartal 3 Kilometer südlich von Tübingen an der Straße von Tübingen nach Rottenburg zwischen Kilchberg und Derendingen.

Administratorisch zu Weilheim gehören auch die Siedlung Kreßbach mit ihrem Schloss von 1766 und der Eckhof auf der Höhe des Rammert.


Besonderheiten[Bearbeiten]

Es ist ein langgezogenes Straßendorf, weithin sichtbar ist der Kirchturm der spätgotischen Nikomedeskirche. Im Westen verläuft eine über 112 m lange Front aneinandergebauter Scheunen.

Auf ein langes Bestehen - seit dem 18. Jahrhundert - blickt das Weilheimer Kneiple am nördlichen Ortseingang zurück. Hier wurden 1816 die erste Tübinger Burschenschaft und 1857 die erste nicht farbentragende Verbindung Deutschlands (AMV Stochdorphia) gegründet. Darauf weisen zwei Steintafeln an der Außenwand hin. Das Lokal wurde für Tübinger Studenten bedeutend, weil es mit seinem Fechtboden außerhalb der akademischen Gerichtsbarkeit der Universität lag. - Heute ist es ein Restaurant mit griechisch-deutsch-italienischer Küche.

Der frühbronzezeitliche Menhir von Weilheim wurde 1985 im Boden nordwestlich des Dorfes gefunden. Die zusammengesetzten Teilstücke wurden 1989 in der Nähe des Fundorts am Herrenweg aufgestellt und mit einer Erklärungstafel versehen.

Das Weilheimer Wappen[Bearbeiten]

Oben eine mit den Enden nach rechts liegende blaue Hirschstange auf hellem Grund, darunter in Blau eine silberne Pflugschar.

Gastronomie[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Blick auf Weilheim von Westen mit der Nikomedeskirche in der Bildmitte und der langen Scheunenfront rechts (Sommer 2013)