Kilchberg

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Wappen Kilchberg.png
Kilchberg
Stadtteil von: Tübingen
Landkreis: Tübingen
Koordinaten: 48° 29′ 20″ N, 9° 0′ 57″ E
Höhe: 336 m ü. NN Tübingen
Fläche: 4,41 km²
Einwohner: 1.282
Stand: 30. Juni 2010
Postleitzahl: 72072
Vorwahl: 07071
Eingemeindung: 1. Juli 1971[1]
Gemeindeschlüssel:
Ortsteilgliederung:
Adresse der
Stadtverwaltung:
Tessinstraße 7
72072 Tübingen-Kilchberg
Webpräsenz:
Ortsvorsteherin: Gundi Reichenmiller


Kilchberg
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Blick auf Kilchberg von Westen an Ostern 2009

Ortsteil von Tübingen, liegt im Neckartal 5 Kilometer westlich von Tübingen an der Straße von Derendingen nach Rottenburg zwischen Weilheim und Bühl.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Bekannt ist Kilchberg für sein Schloss und die evangelische Martinskirche sowie die Firmen Pustefix und Siemens.

Am östlichen Ortsrand befindet sich ein 1968 entdeckter und bis 1972 wiederhergerichteter Keltengrabhügel mit zwei Gräbern aus dem 8. bis 6. Jahrhundert v.Chr. und drei Stelen, die nach neuesten Forschungsergebnissen aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. (Jungsteinzeit) stammen. Die dortige, im Mai 2010 aktualisierte Tafel erläutert die archäologisch bedeutende Fundstelle.

Der Name Kastellweg erinnert daran, dass sich hier sehr wahrscheinlich ein römisches Kastell befand.

Eine alte Lehnsscheune von 1745 wurde 2012 zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.

Partnergemeinde Kilchberg in der Schweiz[Bearbeiten]

Seit 1956 unterhält Kilchberg partnerschaftliche Beziehungen mit Kilchberg im Kanton Zürich in der Schweiz: Es begann, als der dreizehnjährige Pfarrerssohn Jochen Mohr im Frühjahr 1956 die Schweizer über die bevorstehende Wiederwahl des Bürgermeisters informierte. Er schickte ihnen zwei Flugblätter in denen es hiess: „Kilchberger Bürger, geht am Sonntag zur Wahl und wählt Richard Henne, lasst Euch nicht beirren.”[2]

Partnerstadt Kilchberg in der Schweiz: Lindt und Sprüngli

Der Präsident der Zürcher Gemeinde, Dr. Bruno Herzer, schrieb darauf an den Jugendlichen: „Sie hatten die Freundlichkeit, uns zwei Wahlempfehlungszettel betreffend die Bür­germeisterwahl in Ihrer Ortschaft zuzustellen und wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit recht herzlich. Da wir sozusagen Namensvettern sind, würde es uns interessieren, Näheres über Kilchberg/Tübingen zu erfahren.” Und eine Kopie ging an den Bürgermeister von „Kilchberg über Tübingen”, in dem es hiess, der Gemeinderat gedenke, eine Reise nach Süddeutschland zu unternehmen und würde vorher gern Näheres über das dortige Kilchberg erfahren.

Der wiedergewählte Bürgermeister Henne lud die schweizerischen Gemeinderäte persönlich zu einem Besuch ein. Der historische Besuch einer neunköpfigen Delegation aus der Schweiz fand dann am 6. Okto­ber 1956 statt. Dies war der Beginn der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden, die inzwischen bereits ein halbes Jahrhundert gedauert hat.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]