Bei den Pferdeställen

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Blick auf die ehemaligen Pferdeställe an der Aixer Straße

Die Straße Bei den Pferdeställen beginnt an der Westseite der einstigen Ställe der Hindenburgkaserne und führt nach Norden und dann nach Osten zum Cezanneweg. Die Französische Garnison hatte hier, nach Aussage von Augenzeugen, noch bis 1991 Kavallerie. Die Ställe bildeten hufeisenförmig einen nach Osten offenen Hof, der heute bebaut ist. Auch der Fußweg entlang der drei Innenseiten dieses Hofes heißt laut Straßenschildern "Bei den Pferdeställen".

Nach der Umwidmung des Kasernenareals zu einem Mischgebiet Anfang der 1990er Jahre wurden die Stallgebäude, die auch entlang der Aixer Straße 17-27 stehen, parzellenweise verkauft und von den neuen Besitzern individuell ausgebaut und angepasst. Heute befinden sich in den meist eingeschossigen Backsteinbauten Wohnungen, Ateliers, Büros, das Franz!Werk, Holzwerk und weitere Werkstätten, das einstige Café Latour (Neubau), die Pizzeria Venezia (früher Tatami Izakaya, La Mancha) und das Jugendhaus Mixed Up.

Relikte: Im Cezanneweg stehen alte Pferdeanbindestangen, im Venezia sind noch alte Tröge zu besichtigen, und im ehem. Café Latour sieht man an einer Wand Ösen zum einstigen Anbinden der Pferde.

Das Parkhaus Franz. Viertel befindet sich an der Nordwestecke der Straße. Daneben steht ein großer alter Akazienbaum (?).


Gewerbe/Büros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]