Schindhaubasistunnel

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Ungefährer geplanter Verlauf des Tunnels Quelle:[1]

Der Schindhaubasistunnel ist ein Teil des geplanten vierspurigen Ausbaus der B 27 bei Tübingen. Der Tunnel soll im Rahmen einer Umgehungsstraße die Tübinger Südstadt entlasten.[1]

Erste Planungsunterlagen wurden 2001 in Berlin von Hubert Wicker eingereicht. Nachdem sich der Tübinger Gemeinderat 2002 für die Streckenvariante des langen Schindhaubasistunnels entschieden hatte, nahm der politische Druck, diese Variante zu realisieren, enorm zu.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Dr. Andreas Scheuer MdB (CSU) informierte am 2. Juli 2010 die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Tübingen, Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB (CDU) und Winfried Hermann MdB (Grüne), Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung auf deren Anfrage über den neuesten Stand der Planung. Im Vordergrund des Informationsaustausches stand der aktuelle Verfahrensstand zum B 27-Abschnitt zwischen Tübingen und Bläsibad.[2] Weblinks Wie Dr. Scheuer den beiden Abgeordneten mitteilte, verlaufen die Beratungen zwischen dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesrechnunghof, der finanzielle Bedenken gegen den langen Schindhaubasistunnel angemeldet hatte, auf einem guten Weg. Für die abschließende Stellungnahme des Bundesrechnungshofes zu der Frage, welcher der möglichen Bauvarianten in finanzieller, verkehrstechnischer und ökologischer Hinsicht bei der Realisierung letztendlich der Vorzug zu geben ist, – ob dem langen Schindhaubasistunnel oder einer optimierten Kleterhau-Trasse mit mehreren Tunnelabschnitten –, sind noch letzte umwelt- und naturschutzrelevante Prüfungen erforderlich, die 2010 abgeschlossen sein sollten. Von Mai bis Ende Oktober 2010 fanden dazu im Schindhau tierökologische Untersuchungen statt, darunter die Erfassung möglicher bedrohter und geschützter Tierarten im Baubereich.

Verzögerungen für das Planfeststellungsverfahren sind trotz des langen Prozesses bislang nicht entstanden, da das Regierungspräsidium Tübingen während des Prüfungsverfahrens beim Bundesrechnungshof die Entwurfsplanung kontinuierlich weitergeführt hat. Bis Ende des Jahres sollen auch diese Planungen abgeschlossen sein. Das Bundesverkehrsministerium kündigte für 2011 die endgültige Linienentscheidung an.

Am 29. Januar 2015 war im Schwäbischen Tagblatt zu lesen, dass an einen Bau nicht vor 20 Jahren zu denken sei. Die Kosten würden mit etwa 217 Mio. Euro veranschlagt.[3]

Erste Probebohrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorgriff werden in Tübingen im Auftrag des Regierungspräsidium Bohrungen zur Erkundung des geologischen Untergrunds durchgeführt. Die Bohrungen begannen am 24. September 2020 und dauerten etwa bis Sommer 2021. Entlang des Tunnels sind 23 Kernbohrungen in etwa 100 bis 200 Meter Abstand bis zu einer Tiefe von 99 Meter vorgesehen.[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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