Isolde Kurz: Unterschied zwischen den Versionen

Aus TUEpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche
(Auch Damen werden auf TÜpedia wie bei Wikipedia bei den Herren einsortiert (was ich eigentlich auch nicht besonders nett finde))
(Erg. u. Bild)
Zeile 1: Zeile 1:
[[File:Stadtfriedhof tuebingen m i kurz.jpg|mini|Grabmal der Isolde Kurz auf dem [[Stadtfriedhof]]]]
+
[[File:Isolde Kurz, c. 1913.jpg|mini|Isolde Kurz, ca. 1913 ]] [[File:Stadtfriedhof tuebingen m i kurz.jpg|mini|Grabmal der Isolde Kurz auf dem [[Stadtfriedhof]]]]
  
 
'''Isolde Kurz''' (* [[21. Dezember]] [[1853]] [[Stuttgart]]; † [[5. April]] [[1944]] in [[Tübingen]]) war eine [[:Kategorie:Schriftsteller|Schriftstellerin]]. Sie schrieb u.a. ein Gedicht "[http://kilchb.de/hella_mohr/geburtstag.html#absch Abschied von Tübingen]".
 
'''Isolde Kurz''' (* [[21. Dezember]] [[1853]] [[Stuttgart]]; † [[5. April]] [[1944]] in [[Tübingen]]) war eine [[:Kategorie:Schriftsteller|Schriftstellerin]]. Sie schrieb u.a. ein Gedicht "[http://kilchb.de/hella_mohr/geburtstag.html#absch Abschied von Tübingen]".
Zeile 6: Zeile 6:
 
Ihr erstes nennenswertes Gehalt brauchte sie für das Grabmal des Vaters [[Hermann Kurz]] auf dem [[Stadtfriedhof]]. Sie war als Übersetzerin tätig und sprach neben Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch auch Latein und Griechisch.  
 
Ihr erstes nennenswertes Gehalt brauchte sie für das Grabmal des Vaters [[Hermann Kurz]] auf dem [[Stadtfriedhof]]. Sie war als Übersetzerin tätig und sprach neben Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch auch Latein und Griechisch.  
  
Zum 400. [[Universität]]s-Jubiläum [[1877]] besuchte sie Tübingen, nachdem sie in München und Italien Station machte. So zog sie [[1880]] nach Florenz. 90jährig kam sie endgültig nach Tübingen zurück.
+
Zum 400. [[Universität]]s-Jubiläum [[1877]] besuchte sie Tübingen, nachdem sie in München und Italien Station machte. So zog sie [[1880]] nach Florenz. 90-jährig kam sie endgültig nach Tübingen zurück und lebte bis zu ihrem Tode in der elterlichen Wohnung [[Kronenstraße 11]] am [[Marktplatz]].  
  
 
In [[Reutlingen]] ist das Isolde-Kurz-Gymnasium nach ihr benannt.
 
In [[Reutlingen]] ist das Isolde-Kurz-Gymnasium nach ihr benannt.
Zeile 25: Zeile 25:
  
 
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
* [[1913]] Ehrendoktor der Universität
+
* [[1913]] Ehrendoktorin – Dr. phil. h.c. – für die erste Frau von der [[Universität Tübingen]]
* die [[Isoldenstraße]] ist nach ihr benannt
+
* 1943 Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft
 +
* Die [[Isoldenstraße]] ist nach ihr benannt
  
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==
Zeile 32: Zeile 33:
 
* [[Café Pfuderer]]  
 
* [[Café Pfuderer]]  
  
== Links ==
+
== Links ==  
 +
* https://de.wikipedia.org/wiki/Isolde_Kurz
 
* http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/kultur/regionale-kultur_artikel,-Warum-Karl-Marx-auf-Isolde-Kurz-schimpfte-_arid,121729.html
 
* http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/kultur/regionale-kultur_artikel,-Warum-Karl-Marx-auf-Isolde-Kurz-schimpfte-_arid,121729.html
 
* http://gutenberg.spiegel.de/autor/isolde-kurz-1578  
 
* http://gutenberg.spiegel.de/autor/isolde-kurz-1578  

Version vom 1. Juli 2020, 02:18 Uhr

Isolde Kurz, ca. 1913
Grabmal der Isolde Kurz auf dem Stadtfriedhof

Isolde Kurz (* 21. Dezember 1853 Stuttgart; † 5. April 1944 in Tübingen) war eine Schriftstellerin. Sie schrieb u.a. ein Gedicht "Abschied von Tübingen".

In ihrer Kindheit wohnte sie am Marktplatz in dem Haus, in dem inzwischen das Ranitzky beheimatet ist. Ihr erstes nennenswertes Gehalt brauchte sie für das Grabmal des Vaters Hermann Kurz auf dem Stadtfriedhof. Sie war als Übersetzerin tätig und sprach neben Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch auch Latein und Griechisch.

Zum 400. Universitäts-Jubiläum 1877 besuchte sie Tübingen, nachdem sie in München und Italien Station machte. So zog sie 1880 nach Florenz. 90-jährig kam sie endgültig nach Tübingen zurück und lebte bis zu ihrem Tode in der elterlichen Wohnung Kronenstraße 11 am Marktplatz.

In Reutlingen ist das Isolde-Kurz-Gymnasium nach ihr benannt.

Werke

u.a.

  • 1890 Florentiner Novellen
  • 1895 Italienische Erzählungen
  • 1900 Von dazumal. Erzählungen
  • 1906 Hermann Kurz: ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte
  • 1910 Die Humanisten
  • 1915 Cora und andere Erzählungen
  • 1922 Nächte von Fondi
  • 1925 Der Despot
  • 1927 Die Stunde des Unsichtbaren. Seltsame Geschichten
  • 1931 Vanadis. Der Schicksalsweg einer Frau
  • 1939 Das Haus des Atreus

Auszeichnungen

Siehe auch

Links