Landkreis Tübingen
Der Landkreis Tübingen umfasst eine Fläche von 519,2 km² und ist damit der flächenkleinste Landkreis in Baden-Württemberg.[1] Er beherbergt 233.546 Einwohner (Stand Juni 2025)[2] und liegt im Zentrum Baden-Württembergs, sowie im Regierungsbezirk Tübingen.
Das Kfz-Kennzeichen ist TÜ für Tübingen. Das Landratsamt befindet sich in Tübingen. Landrat ist seit Oktober 2025 Hendrik Bednarz.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vor 1800 gehörte der Großteil des Gebiets des heutigen Landkreises Tübingen entweder zum Herzogtum Württemberg oder zu Vorderösterreich. 1803/1806 gelangten die nicht-württembergischen Teile des heutigen Landkreises zu Württemberg, so auch die vorderösterreichischen Gebiete. 1811 kam es zur Errichtung des Oberamts Rottenburg. 1834 wurde dieses, wie auch das Oberamt Tübingen, in jeweils einen Landkreis überführt. 1938 wurde der Landkreis Tübingen um nahezu alle Gemeinden des Landkreises Rottenburg sowie einige Gemeinden des Landkreises Herrenberg erweitert. 1973 gelangte der Kreis zu seiner heutiger Ausdehnung, indem ihm einige Gemeinden des aufgelösten Landkreises Horb zugeschlagen wurden.[1]
Umfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zu dem seit 1. Januar 1973 vergrößerten Landkreis gehören folgende 15 Städte und Gemeinden:
- Stadt Tübingen
- Dettenhausen
- Kirchentellinsfurt
- Kusterdingen
- Gomaringen (Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz)
- Dußlingen (Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz)
- Nehren (Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz)
- Stadt Mössingen (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen)
- Ofterdingen (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen)
- Bodelshausen (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen)
- Hirrlingen (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar)
- Starzach (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar)
- Stadt Rottenburg a. N. (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar)
- Neustetten (Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar)
- Ammerbuch
Diese wiederum bestehen aus 61 Ortschaften.[1]
Der Landkreis Tübingen grenzt im Norden an den Landkreis Böblingen, im Osten an den Landkreis Reutlingen, im Süden an den Zollernalbkreis, im Westen an den Landkreis Freudenstadt und im Nordwesten an den Landkreis Calw.
Er hat Anteil am Oberen Gäu, am Schönbuch, am Rammert, sowie an der Schwäbischen Alb. Außerdem wird er vom Neckar, von der Ammer und der Steinlach geprägt.[1]
Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Landkreis Tübingen“
- www.kreis-tuebingen.de
Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Städte Tübingen, Mössingen, Stadt Rottenburg a. N. und die Gemeinden Ammerbuch, Bodelshausen, Dettenhausen, Dußlingen, Gomaringen, Hirrlingen, Kirchentellinsfurt, Kusterdingen, Nehren, Neustetten, Ofterdingen und Starzach bilden den Landkreis Tübingen. |