Neckarmaier: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Neckarmaier''' war ein zeitlich begrenztes Projekt einer Lounge-Bar in den Räumen des ehemaligen Neckarbistro (vormalig Café Armleder), <br>in der Tübinger [[Neckargasse]] 22.
 
Der '''Neckarmaier''' war ein von Februar bis Herbst [[2011]] begrenztes Übergangs-Projekt einer Lounge-Bar in den Räumen des ehemaligen ''Neckarbistro'' (vormalig ''Café Armleder'') in der [[Neckargasse]] 22 vor der Eröffnung des Nachfolgers ''[[Bellevue Restaurant-Café]]''. <br>
Mit dem Namen nahm man Bezug zum gegenüberliegenden ''[[Neckarmüller]]''.  




== Geschichte des Hauses ==
== Geschichte des Hauses ==


Am [[5. Dezember]] [[1908]] eröffnete Josef Mayer das [[Kino Metropol]] als das erste Kino Tübingens im [[Eckhaus am Neckartor]] ([[Neckargasse]], damals noch -straße 22/[[Mühlstraße]]) direkt an der [[Eberhardsbrücke]]. Im Jahre [[1915]] wurde dieses Kino in ''Tübinger Lichtspielhaus'' kurz "[[TüLi]]" umbenannt. Ab [[1928]] wurde dort ein Tanzcafé betrieben und das ''Metropol'' geschlossen um in dem für 500 Gäste umgebauten Festsaal des Gasthofs Hirsch neu eröffnet zu werden. <br>
Am [[5. Dezember]] [[1908]] eröffnete Josef Mayer das ''[[Kino Metropol]]'', als das erste Kino Tübingens im [[Eckhaus am Neckartor]] ([[Neckargasse]], damals noch -straße 22/[[Mühlstraße]]) direkt an der [[Eberhardsbrücke]]. Im Jahre [[1915]] wurde dieses Kino in ''Tübinger Lichtspielhaus'', kurz ''[[TüLi]]'' umbenannt. Ab [[1928]] wurde dort das Tanzcafé ''[[Pomona]]'' betrieben und das ''Metropol'' geschlossen, um in dem für 500 Gäste umgebauten Festsaal des [[Café im Hirsch|''Gasthofs Hirsch'']] am [[Hirschplatz]] neu eröffnet zu werden. <br>
[[1975]] eröffnete dann im ersten Stock des Eckhauses das ''[[Café Armleder]]''. Fast 20 Jahre war es in bürgerlichen Kreisen sehr beliebt; in Schüler und Studentenkreisen erhielt es jedoch den Necknamen ''Café Armleuchter''. <br>
[[1975]] eröffnete dann im ersten Stock des Eckhauses das ''[[Café Armleder]]''. Fast 20 Jahre war es in bürgerlichen Kreisen sehr beliebt; in Schüler und Studentenkreisen erhielt es jedoch den Necknamen ''Café Armleuchter''. <br>
Ab September [[1993]] war Renate Leimgruber, also das [[Café Lieb]] Pächter im umbenannten '''Neckarbistro'''. [[2008]] zogen sie in den Neubau am [[Europaplatz]] 2 um und eröffneten das [[XXL-Café]]. Ab dieser Zeit war Franco Pazzanese bis 2009 Pächter des Neckarbistro.<ref>[http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Ulf-Siebert-gruendet-neues-Cafe-_arid,122035.html ''Ulf Siebert gründet neues Café'] in: [[Schwäbisches Tagblatt]] (11.01.2011)</ref>
Ab September [[1993]] war Renate Leimgruber, also das [[Café Lieb]] Pächter im umbenannten '''Neckarbistro'''. [[2008]] zogen sie in den Neubau am [[Europaplatz]] 2 um und eröffneten das [[Café XXL]]. Ab dieser Zeit war Franco Pazzanese bis 2009 Pächter des Neckarbistro.<ref>[http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Ulf-Siebert-gruendet-neues-Cafe-_arid,122035.html ''Ulf Siebert gründet neues Café'] in: [[Schwäbisches Tagblatt]] (11.01.2011)</ref>


== Neuanfang 2011 ==
== Neuanfang 2011 ==


Nachdem der Hausbesitzer fast zwei Jahre lang keinen Pächter für die Räume gefunden hatte, wurde das Tübinger Gastronomen-Duo Ulf Siebert und Stefan Schwend darauf aufmerksam. Der lange Leerstand hatte offenbar auch Auswirkung auf die bisher sehr hohen Pachtkosten. Die beiden betreiben bereits das Universitätscafé [[Schöne Aussichten]] und den [[Blauer Turm - Lounge|Blauen Turm]]. Im Mai 2011 starteten die neuen Pächter mit dem Umbau zum ''Kaffeehaus Bellevue''.
Nachdem der Hausbesitzer fast zwei Jahre lang keinen Pächter für die Räume gefunden hatte, wurde das Tübinger Gastronomen-Duo Ulf Siebert und Stefan Schwend darauf aufmerksam. Der lange Leerstand hatte offenbar auch Auswirkung auf die bisher sehr hohen Pachtkosten. Die beiden betrieben bereits das Universitätscafé ''[[Schöne Aussichten]]'' und den [[Blauer Turm - Lounge|''Blauen Turm'']]. Im Mai 2011 starteten die neuen Pächter mit dem Umbau zum ''Kaffeehaus Bellevue''.


In der sogenannten Interims-Bar ''Neckarmaier'' war seit Anfang Februar 2011 das Team um Felix Schlepps und seine Freunde Peter Zeh und Martin Rottach Betreiber des Neckarmaier - bis zum geplanten Umbau im Mai, der sich dann aber in den Herbst verschob. Das Konzept stammte von der Tübinger Marketingagentur Salestone. Der Neckarmaier verfügte (wie sein Nachfolger) über ein Raucherzimmer im Türmchen.  
In der sogenannten Interims-Bar ''Neckarmaier'' war seit Anfang Februar 2011 das Team um Felix Schlepps und seine Freunde Peter Zeh und Martin Rottach Betreiber des Neckarmaier - bis zum geplanten Umbau im Mai, der sich dann aber in den Herbst verschob. Das Konzept stammte von der Tübinger Marketingagentur Salestone. Der Neckarmaier verfügte (wie sein Nachfolger) über ein Raucherzimmer im Türmchen.  


Das [[Bellevue Restaurant-Café]] eröffnete im November 2011 (Webseite: [http://www.bellevue-tuebingen.de/ www.bellevue-tuebingen.de]).
Das [[Bellevue Restaurant-Café]] eröffnete im November 2011.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lounge_%28Bar%29 Wikipedia zum Thema ''Lounge-Bar'']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lounge_%28Bar%29 Wikipedia zum Thema ''Lounge-Bar'']


[[Kategorie:Nachtleben]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Ehemalige Gastronomie]]
[[Kategorie:Ehemalige Gastronomie]]

Aktuelle Version vom 28. September 2022, 10:33 Uhr

Der Neckarmaier war ein von Februar bis Herbst 2011 begrenztes Übergangs-Projekt einer Lounge-Bar in den Räumen des ehemaligen Neckarbistro (vormalig Café Armleder) in der Neckargasse 22 vor der Eröffnung des Nachfolgers Bellevue Restaurant-Café.
Mit dem Namen nahm man Bezug zum gegenüberliegenden Neckarmüller.


Geschichte des Hauses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Dezember 1908 eröffnete Josef Mayer das Kino Metropol, als das erste Kino Tübingens im Eckhaus am Neckartor (Neckargasse, damals noch -straße 22/Mühlstraße) direkt an der Eberhardsbrücke. Im Jahre 1915 wurde dieses Kino in Tübinger Lichtspielhaus, kurz TüLi umbenannt. Ab 1928 wurde dort das Tanzcafé Pomona betrieben und das Metropol geschlossen, um in dem für 500 Gäste umgebauten Festsaal des Gasthofs Hirsch am Hirschplatz neu eröffnet zu werden.
1975 eröffnete dann im ersten Stock des Eckhauses das Café Armleder. Fast 20 Jahre war es in bürgerlichen Kreisen sehr beliebt; in Schüler und Studentenkreisen erhielt es jedoch den Necknamen Café Armleuchter.
Ab September 1993 war Renate Leimgruber, also das Café Lieb Pächter im umbenannten Neckarbistro. 2008 zogen sie in den Neubau am Europaplatz 2 um und eröffneten das Café XXL. Ab dieser Zeit war Franco Pazzanese bis 2009 Pächter des Neckarbistro.[1]

Neuanfang 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Hausbesitzer fast zwei Jahre lang keinen Pächter für die Räume gefunden hatte, wurde das Tübinger Gastronomen-Duo Ulf Siebert und Stefan Schwend darauf aufmerksam. Der lange Leerstand hatte offenbar auch Auswirkung auf die bisher sehr hohen Pachtkosten. Die beiden betrieben bereits das Universitätscafé Schöne Aussichten und den Blauen Turm. Im Mai 2011 starteten die neuen Pächter mit dem Umbau zum Kaffeehaus Bellevue.

In der sogenannten Interims-Bar Neckarmaier war seit Anfang Februar 2011 das Team um Felix Schlepps und seine Freunde Peter Zeh und Martin Rottach Betreiber des Neckarmaier - bis zum geplanten Umbau im Mai, der sich dann aber in den Herbst verschob. Das Konzept stammte von der Tübinger Marketingagentur Salestone. Der Neckarmaier verfügte (wie sein Nachfolger) über ein Raucherzimmer im Türmchen.

Das Bellevue Restaurant-Café eröffnete im November 2011.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]