Johanneskirche

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Wilhelmsstift und Kirche
Johanneskirche vor der Stiftskirche
Vom Knick der Froschgasse aus im Herbst 2013
Das Innere
Altes Bild mit Kirche und Wilhelmsstift


Sankt Johannes Evangelist, katholische Kirche in der Tübinger Altstadt.


Lage[Bearbeiten]

Die Johannes-Kirche liegt nördlich des Wilhelmsstifts, angrenzend an den Stifts-Garten. Das Kirchen-Grundstück wird von Froschgasse und Langer Gasse begrenzt, es gibt einen nur tagsüber bis 20 Uhr geöffneten Verbindungsfußweg zwischen den beiden Gassen, der direkt an der Johannes-Kirche entlang führt. Das zugehörige Pfarramt ist in der Bachgasse 3.

Geschichte des Kirchengebäudes [1][Bearbeiten]

Die Geschichte der Kirche hängt mit der Geschichte von Katholiken und Protestanten in Tübingen zusammen. Zwischen 1534 - Tübingen wurde protestantisch - und 1803 gibt es nur wenig Zeugnisse über katholisches Leben in Tübingen. Nach dem Grundsatz "cuius regio eius religio" hatte sich die religiöse Zugehörigkeit der örtlichen Regenten auf die Bevölkerung erstreckt. Erst im 19. Jahrhundert kehrte zunehmend ein toleranteres Nebeneinander und Miteinander der beiden christlichen Konfessionen ein, das nach und nach auch zum Bedürfnis nach einem eigenen Kirchenbau führte.

In den Jahren 1875-1878 gebaut, wurde die Johanneskirche am 28. November 1878 auf den Namen Sankt Johannes Evangelist geweiht. Die Johanneskirche ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Neugotik in Württemberg und erinnert in ihrer Konzeption an die Architektur der Bettelordenskirchen des Mittelmeerraumes. Wegen des sumpfigen Bodens steht die Kirche auf in den Boden gerammten Eichenstämmen[2]. In den Jahren 1961-64 und 1985-89 wurde die Kirche grundlegend renoviert.

Weblinks[Bearbeiten]


So sieht's der Vogel[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. St.Johannes-Webseite
  2. Erinnerungen an Tübingen wie es einmal war (Wartberg Verlag, 2001, Seite 56)

Weitere Bilder[Bearbeiten]

So sieht es Wikipedia: