COVID-19-Pandemie

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Gedenkstein für die Verstorbenen der Coronazeit 2020-2023, steht linkerhand am Haupteingang des Bergfriedhofs
Teststelle am Festplatz

Die COVID-19-Pandemie war ein Ereignis, das vom Frühjahr 2020 bis 2023 ziemlich tief in den Alltag der Menschen auch in Tübingen eingegriffen hat. Ende 2023 stellt sich die Situation so dar, dass die Corona bzw. Covid-Erreger so eingedämmt, durch Impfung der Bevölkerung ungefährlicher und durch Mutation verändert sind, dass sie nicht mehr so gefährlich sind. Der Text unten ist während der Pandemie entstanden, und sollte entsprechend gelesen werden.


Eine feste Teststelle gibt es seit der ersten Welle der Pandemie im Frühjahr u.a. auf dem Festplatz. Die Tübinger Notärztin und Pandemie-Beauftragte Lisa Federle wurde auch bundesweit bekannt für ihr Engagement beim Einsatz eines Ärztemobils mit kostenlosen Corona-Schnelltests im Kreis Tübingen und wurde dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.[1][2] Außerdem entwickelte sie ein Konzept, im Zusammenwirken mit Ehrenamtlichen regelmäßige Coronatests in Pflegeheimen einschließlich der Besucher durchzuführen. Nach diesem Vorbild werden seit Ende 2020 ähnliche Aktionen auf ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus ausgeweitet.[3] Dieses "Tübinger Modell" genannte Programm der zielgenauen Pandemie-Bekämpfung wird von der Stadt Tübingen unterstützt, die ihrerseits Taxifahrten für Senioren zum Busticketpreis anbietet.[4]

Nach Zulassung von neuen Impfstoffen wurde eine zentrale Impfstelle in der Paul-Horn-Arena eingerichtet.

Übersichtsplan für den Modellversuch mit der Teststrategie - in Rot die Teststationen, der Umriss zeigt den Bereich, in dem man ein Tagesticket braucht

Tübinger Modellprojekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 16. März 2021 ist Tübingen Modellstadt für den Umgang mit der Coronapandemie und Öffnungsstrategien. Es gibt eine ausgefeilte Teststrategie und viele Teststationen im Zentrum. Mit einem so genannten Tagesticket, das einen negativen Covid-19-Schnelltest zertifiziert für einen Tag kann man in den Geschäften der Innenstadt unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen einkaufen und sogar die Außengastrononomie und Kultureinrichtungen wie zum Beispiel das LTT haben wieder geöffnet. Wegen dem großen Andrang von auswärtigen Besuchern wurde die Öffnungserlaubnis für die Außengastronomie am Donnerstag vor Ostern wieder zurückgenommen. Seit 5.4.2021 galt das Test- und Tagesticketangebot nur für Landkreisbewohner- und Arbeitnehmer*innen in Tübingen.

Ende des Modellprojekts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 24.4. wurde dann das Modellprojekt beendet, weil die bundeseinheitlichen Restriktionen in Kraft traten und keine Ausnahmen mehr erlaubt waren. Der Inzidenzwert des Landkreises Tübingen - der deutlich über dem städtischen Wert lag und liegt- ist seitdem wieder die ausschlaggebende Zahl und viele der Öffnungen mussten wieder zurück genommen werden.

Bilder vom Corons-Schnelltest am 26.3.2021 in der Kulturhalle

Veränderungen während der Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autokino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Kinos während der Pandemie schließen mussten, gab es im Sommer 2020 ein Autokino auf dem Festplatz.

Aushang an der Traube zur vorübergehenden Gaststättenschließung wegen der Coronakrise
Drive-Through-Teststelle
Die Skulptur Ordinary Man auf Egeriaplatz während Corona-Krise (Aufnahme vom 8.04.2020)
Autokino auf dem Festplatz

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tübinger Corona-Weg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Luftbild des Festplatzes in Tübingen mit Corona Test-Station.jpg
Luftbild des Festplatzes