Hafenmarkt

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Der Hafenmarkt auf dem Stadtplan von 1819

Hafenmarkt ist ein früherer Name des heutigen Holzmarkts. So hieß der Platz noch im Katasterplan von 1819.[1][2] Es ist anzunehmen, dass hier in der nahegelegenen Hafengasse hergestellte Töpferwaren, die mundartlich Hafen genannt werden, verkauft wurden.

Falls es sich im genannten Stadtplan nicht einfach um einen Druckfehler handelt, kam es schon kurz danach zur Umbennung: In der Beschreibung des Oberamts Tübingen von 1867 werden unter anderem folgende öffentliche Plätze innerhalb der ummauerten Stadt gennannt:

  • Die verbreiterte Straße nördlich der Stadtkirche, sie dient als Holzmarkt.
  • Der Platz südlich der Stadtkirche, hier wird der Hafenmarkt abgehalten.[3]

Auf dem Platz südöstlich der Stiftskirche stand von 1589 bis 1862 das Schulhaus der Mädchenschule.

Quellen[Bearbeiten]