Bühlertalbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Bühlertalbach''' entspringt im [[Rammert]] und fließt nach Norden durch das "Bühler Tal". Beim Übergang vom Wald zum Wiesengebiet liegt das Naturschutzgebiet "Bühlertal und Unterer Bürg". Er schlängelt sich an den Sportplätzen, der Reitanlage des [[Bühlertalhof]]s und dem Friedhof vorbei, wo er von rechts den [[Traubbach]] aufnimmt, bevor er in [[Bühl]] vor der [[Weilerburgstraße]] in einen unterirdischen Abschnitt eintritt, aus dem er an der [[Talbachgasse]] wieder hervorkommt. Dieser Gasse folgt der Bach durch die Ortsmitte, wo er erst die [[Eugen-Bolz-Straße]] unterquert und dann vom "Steinernen Brückle" überquert wird, das in der [[Fasnet]] eine kleine Bedeutung hat. Kurz danch geht es wieder unter die Erde bis zum Ortsende. Ab hier fließt der Bühlertalbach offen in einem breiteren Bett, durch das in früheren Zeiten einmal der [[Neckar]] geflossen war, bis er wegen Hochwassergefahr verlegt wurde. Beim Gewann Gehrnfeld mündet der Bach in den heutigen Neckar.  
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Der '''Bühlertalbach''' entspringt im [[Rammert]] und fließt nach Norden durch das "Bühler Tal". Beim Übergang vom Wald zum Wiesengebiet liegt das Naturschutzgebiet "Bühlertal und Unterer Bürg". Er schlängelt sich an den Sportplätzen, der Reitanlage des [[Bühlertalhof]]s und dem Friedhof vorbei, wo er von rechts den [[Traubbach]] aufnimmt, bevor er in [[Bühl]] vor der [[Weilerburgstraße]] in einen unterirdischen Abschnitt eintritt, aus dem er an der [[Talbachgasse]] wieder hervorkommt. Dieser Gasse folgt der Bach durch die Ortsmitte, wo er erst die [[Eugen-Bolz-Straße]] unterquert und dann vom "Steinernen Brückle" überquert wird, das in der [[Fasnet]] eine kleine Bedeutung hat. Kurz danach geht es wieder unter die Erde bis zum Ortsende. Ab hier fließt der Bühlertalbach offen in einem breiteren Bett, durch das in früheren Zeiten einmal der [[Neckar]] geflossen war, bis er wegen Hochwassergefahr verlegt wurde. Beim Gewann Gehrnfeld mündet der Bach in den heutigen Neckar.  
  
  
 
Seit den 1970er Jahren gab es Pläne, im Bühler Tal einen großen Stausee zu bauen, um dem Neckar in Trockenzeiten zusätzliches Wasser zuleiten zu können. Dagegen gab es von Anfang an Widerstand in der Bevölkerung. Als 1989 die Pläne wieder auftauchten, organisierte eine Bürgerinitiative u.a. eine große Gegendemonstration. Der Plan eines Staubeckens wurde aufgegeben und das Bühler Tal zum Naturschutzgebiet erklärt.
 
Seit den 1970er Jahren gab es Pläne, im Bühler Tal einen großen Stausee zu bauen, um dem Neckar in Trockenzeiten zusätzliches Wasser zuleiten zu können. Dagegen gab es von Anfang an Widerstand in der Bevölkerung. Als 1989 die Pläne wieder auftauchten, organisierte eine Bürgerinitiative u.a. eine große Gegendemonstration. Der Plan eines Staubeckens wurde aufgegeben und das Bühler Tal zum Naturschutzgebiet erklärt.

Version vom 4. Dezember 2018, 00:39 Uhr

Der Bühlertalbach entspringt im Rammert und fließt nach Norden durch das "Bühler Tal". Beim Übergang vom Wald zum Wiesengebiet liegt das Naturschutzgebiet "Bühlertal und Unterer Bürg". Er schlängelt sich an den Sportplätzen, der Reitanlage des Bühlertalhofs und dem Friedhof vorbei, wo er von rechts den Traubbach aufnimmt, bevor er in Bühl vor der Weilerburgstraße in einen unterirdischen Abschnitt eintritt, aus dem er an der Talbachgasse wieder hervorkommt. Dieser Gasse folgt der Bach durch die Ortsmitte, wo er erst die Eugen-Bolz-Straße unterquert und dann vom "Steinernen Brückle" überquert wird, das in der Fasnet eine kleine Bedeutung hat. Kurz danach geht es wieder unter die Erde bis zum Ortsende. Ab hier fließt der Bühlertalbach offen in einem breiteren Bett, durch das in früheren Zeiten einmal der Neckar geflossen war, bis er wegen Hochwassergefahr verlegt wurde. Beim Gewann Gehrnfeld mündet der Bach in den heutigen Neckar.


Seit den 1970er Jahren gab es Pläne, im Bühler Tal einen großen Stausee zu bauen, um dem Neckar in Trockenzeiten zusätzliches Wasser zuleiten zu können. Dagegen gab es von Anfang an Widerstand in der Bevölkerung. Als 1989 die Pläne wieder auftauchten, organisierte eine Bürgerinitiative u.a. eine große Gegendemonstration. Der Plan eines Staubeckens wurde aufgegeben und das Bühler Tal zum Naturschutzgebiet erklärt.