Fasnet

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Bilder bei FlickR zum Thema Tübingen & Fasching:
Aufnahme von 2016 - Umzug am 24. Januar
Fasnet gibt es auch in Tübingen (hier am Marktplatz) Aufnahme von 2005
Unterjesinger „Wengerter“ beim Umzug in Dettingen 2005
schwäbisch-alemannische Fastnacht - Bild von 2011
beim Umzug in Poltringen 2017
beim Umzug in Tübingen 2018

Als Fasnet oder schwäbisch-alemannische Fastnacht wird der Fasching/Karneval in Tübingen und Umgebung bezeichnet. Charakteristisch ist die Vermummung der Teilnehmer mit Larven oder auch Schemmen (Masken), die meist aus Holz, in Ausnahmefällen aber auch aus Stoff, Papier, Ton, Blech oder Drahtgaze bestehen. Die Kostümträger (Hästräger) wechseln ihre Verkleidung (Häs) nicht von Jahr zu Jahr, sondern behalten sie immer bei. In manchen Gegenden ist es sogar üblich, sie über Generationen zu vererben.[1]

Seit 1993 gibt es die Narrenzunft Tübingen, es folgten weitere Vereinsgründungen. Am 25.02. 1996 findet, von den Rosecker Schlossochsen organisiert, zum ersten Mal seit der Reformation ein Fasnetsumzug in der Tübinger Altstadt statt und zieht gleich 20.000 Zuschauer an.[2] Seitdem findet dieser Umzug zwei Wochen vor dem Höhepunkt der tollen Jahreszeit und dem "Ommzug" in der Fastnachts-Hochburg Rottenburg statt. Das närrische Treiben findet seinen Abschluss mit der "Fasnetsverbrennung" am Dienstag vor Aschermittwoch auf dem Sternplatz.

Die Ortsteile Hirschau und Bühl haben schon eine längere Fastnachts-Tradition: Höhepunkte sind in Hirschau der Umzug am Rosenmontag und in Bühl am Dienstag Umzug, Narrensprung ins Bachbett, Fasnetspredigt und Hexensprung durchs Feuer.


2018[Bearbeiten]

Fasnets-Umzug in der Tübinger Altstadt am 28. Januar

2015[Bearbeiten]

Samstag, 14. Februar 2015: Fasnet Spendenlauf zugunsten des Zentrum für Seltene Erkrankungen, Start um 12 Uhr am Saints & Scholars Pub, Wilhelmstraße. Lauf: 3 km am Österberg.

2012[Bearbeiten]

Beschreibungen und Informationen der Stadt zum Fasnets-Umzug in Tübingen:

"70 Zünfte mit über 5000 Hästrägern machen am Sonntag, 5. Februar 2012 die Tübinger Altstadt unsicher, wenn die Narren bei ihrem Fasnetsumzug durch die Stadt ziehen. Seit 1996 gibt es in Tübinger wieder einen Umzug im großen Stil, nachdem Herzog Christoph im Jahr 1565 den „heidnischen Unfug“ verbot. Heute bestehen wieder zahlreiche Zünfte in der Universitätsstadt, darunter die in zahlreichen historischen Quellen genannten Tübinger „Raupa“, „Schwarze Männle“ und „Närrele“.

Die Narren starten um 13.30 Uhr am Nonnenhaus und ziehen über Holzmarkt, Marktplatz und die Krumme Brücke zum Haagtor, wo der Zug sich zwischen 15.30 und 16 Uhr wieder auflöst. Die Altstadt ist deshalb von 11 Uhr bis 18 Uhr gesperrt. Betroffen sind Schmiedtorstraße, Hintere Grabenstraße, Lange Gasse, Nonnengasse, Beim Nonnenhaus, Metzgergasse, Neue Straße, Pfleghofstraße, Holzmarkt, Kirchgasse, Marktplatz, Marktgasse, Kornhausstraße, Krumme Brücke, Ammergasse und Seelhausgase. Ausnahmegenehmigungen zum Befahren der Fußgängerzone haben während dieser Zeit keine Gültigkeit.

Die Stadtwerke Tübingen haben für die Linien 9, 11 und 12 eine Umleitung eingerichtet. Von 9.30 Uhr bis 18 Uhr werden die Haltestellen Bürgeramt, Krummebrücke und Haagtor nicht bedient. Statt dessen fahren die Busse über Ersatzhaltestelle Belthlestraße." [3]


Siehe auch[Bearbeiten]

Zünfte in Tübingen[Bearbeiten]

Weitere Weblinks[Bearbeiten]

Videoclips[Bearbeiten]

zur Tübinger Fasnet auf YouTube

Quellen[Bearbeiten]