Pustefix

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Pustefix Seifenblasenlauge aus Kilchberg
Seifenblasen
Pustefix-Bär der beim Spielzeugladen in der Tübinger Froschgasse bis zum Protest des Nachbarn wegen Seifenblasenspuren auf dessen Fenster dort stand.[1]

Pustefix ist ein von der Dr. Rolf Hein GmbH & Co. KG mit Sitz in Kilchberg produziertes Spielzeug, das aus einer gebrauchsfertigen Seifenlösung zur Erzeugung von Seifenblasen und einem Blasring aus Kunststoff besteht.[2]

Verpackung[Bearbeiten]

Pustefix wird in einer blauen Plastikdose mit einem aufgedruckten gelben Teddybären verkauft, an deren abschraubbarem, meist roten, Deckel der Plastik-Blasring befestigt ist. Ursprünglich wurde die Lösung in einer Blechdose verkauft und war mit einem Korken verschlossen, in dem eine gebogene Sprungfeder als Blasring steckte.

Geschichte[Bearbeiten]

Rolf Hein entwickelte die Mixtur 1948, als er in der Nachkriegszeit in Kilchberg Waschmittel produzierte und beim Experimentieren statt gewöhnlichen Schaums plötzlich große schillernde Seifenblasen entstanden.[3]

1973 übernahm der Sohn von Rolf Hein, Gerold Peter Hein, die Führung des Unternehmens. Auf die Schrumpfung der Hauptzielgruppe durch den Geburtenrückgang in Deutschland reagierte er mit der systematischen Erschließung von Exportmärkten. Seit 1998 wird die Unternehmensgruppe vom Enkel des Gründers Frank Hein geführt.

Der Geschäftsführer Frank Hein und sein Vater Gerold Peter Hein verkauften ihre Firmenanteile an Pustefix zum 1. Januar 2011 an die österreichische Spielwaren-Gruppe Stadlbauer in Salzburg.[4]

Wirtschaftliche Lage[Bearbeiten]

„Seifenblasen macht heute kein anderer mehr“, sagte Frank Hein dem Tübinger Tagblatt. Es gebe nur noch einen Mitbewerber in Europa und entsprechend gut stehe das Unternehmen da: „Wir werden 2010 wohl eines der besten Jahre der Firmengeschichte haben.“[4]

Museum[Bearbeiten]

Das Pustefix-Museum in Kilchberg ist eine Kuriosität. Das Firmenmuseum befasst sich mit allem, was mit Seifenblasenspielen zu tun hat, z.B. mit Verpackungen aus aller Welt sowie dem beliebten gelben Teddybären.[5]


Video[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. lt. Zettel der dort nach der Demontage angebracht war
  2. Pustefix auf Wikipedia.
  3. Markus Müller: Leichtes Spiel, in Die Rheinpfalz am Sonntag vom 17. Februar 2008, Seite 19.
  4. 4,0 4,1 Keine Kündigungen - Pustefix wird nach Österreich verkauft, Tübinger Tagblatt, 25. November 2010.
  5. Schillernde Luftnummern: Firmenmuseum Pustefix