Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Institut für Pathologie und Neuropathologie

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Institut in der Liebermeisterstraße
Pathologisches Institut von der Gmelinstraße

Das Institut für Pathologie und Neuropathologie (Department) befindet sich auf dem Gelände der Uni-Kliniken Tal. Die Abteilung "Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie" mit dem Lehrbereich Rechtsmedizin, die Abteilung "Molekulare Pathologie" und das Medizinische Versorgungszentrum sind in der Liebermeisterstraße 8 angesiedelt. Die Abteilung "Neuropathologie" befindet sich in der Calwerstraße 3.


Das Institut diagnostiziert Untersuchungsmaterial aller operativen und nicht operativen Disziplinen des Universitätsklinikums Tübingen und zahlreicher externer Einsender sowie Konsiliarmaterial vorwiegend aus dem Gebiet der Hämatopathologie. Das Untersuchungsgut beträgt ca. 45.000 Fälle pro Jahr. In der bioptischen und autoptischen Diagnostik kommt das gesamte Spektrum histologischer, immunhistochemischer, elektronenmikroskopischer und molekularpathologischer Untersuchungsmethoden zum Einsatz.


Geschichte[Bearbeiten]

Bald nach Eröffnung der ersten Universitätsklinik in der Burse 1805 begannen sich die Bereiche Anatomie, Zoologie, Pathologie, Physiologie und Chirurgie zu trennen. Nach der Einrichtung des ersten Ordinariats für Pathologie 1868 (Oskar Schüppel) erfolgte 1872-74 der Neubau des Instituts für Pathologie gegenüber dem Stadtfriedhof an der Liebermeisterstraße. Das klassizistische zweistöckige Gebäude wurde schon bald zu klein für die erhöhten Erfordernisse, in den 1890er Jahren wurde es um ein Geschoss erhöht. 1908, 1937 und in 1960er Jahren kamen weitere An- und Ausbauten hinzu. Eine grundlegende technische Modernisierung des Instituts erfolgte dann 1990. Mittelfristig ist ein Neubau des Instituts auf dem Schnarrenberg nahe den CRONA-Kliniken geplant, um den steigenden Anforderungen an Krankenversorgung, Forschung und Lehre auch künftig gewachsen zu sein.



Weblinks, Quellen[Bearbeiten]