Maisingen

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Maisingen der Tübinger Studentenverbindungen in der Doblerstraße und der Gegendemonstranten in der Wilhelmstraße am Lustnauer Tor
Maisingen am Holzmarkt, 2006

Das Maisingen war bis 2008 die traditionelle Begrüßung des Frühlingsmonats Mai durch singende Studenten von den Studentenverbindungen. Die Gelegenheit wurde von Gegnern der Verbindungs-Szene genutzt, um zu einer Demonstration aufzurufen, so dass es regelmäßig zu lautstarken Konfrontationen kam. Das Polizeiaufgebot, die Veranstaltung zu sichern und beide Seiten auf Distanz zu halten, verursachte jeweils hohe Kosten. So ganz einsichtig war das Geschehen für den Außenstehenden nicht, zum Verständnis halfen wohl nur Einsichten in die langjährigen Auseinandersetzungen zwischen der eher konservativen Verbindungs-Szene und der linken Anti-Faschismus-Szene.


Absage 2009[Bearbeiten]

Zitat aus Wikipedia: 2009 fiel das Maieinsingen [erstmals] aus, da sich die Studentenverbindungen und die Stadt darauf einigten, statt des Maieinsingens die Bürger der Stadt zum "Bürger-Frühschoppen" am 17. Mai vor der Alten Burse einzuladen. Max Gögler, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Tübinger Verbindungen, Der Bürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer, sowie die Pro-Rektorin der Universität Tübingen Stefanie Gropper hielten versöhnliche Reden und versuchten, die auch hier vorhandenen ca. 40 Gegendemonstranten des "Bündnis gegen das Hofieren reaktionärer Seilschaften" zu mehr Tolerenz aufzufordern. Insbesondere Palmer forderte die Studentenverbindungen auf, "Sie sollten sich stärker und nachdrücklicher von der politischen Rechten abgrenzen, vom "Dritten Reich" distanzieren und ihre Rolle im Nationalsozialismus endlich aufarbeiten - in ihrer vollen Differenziertheit."

Seit 2009 wurde bis heute auf das Maisingen zugunsten des Bürgerfrühschoppens verzichtet.

Eindrücke von 1995[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]