Interfakultäres Institut für Biochemie

Aus TUEpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche
Das IFIB (rechte Seite) teilt sich dieses neue Gebäude mit dem ZMBP (linke Seite) Auf der Morgenstelle 32-34.
Datei:Biochemie.JPG
Interfakultäres Institut für Biochemie, Hoppe-Seyler-Str. 4 (erbaut bis 1964, abgerissen 2023)
Datei:Physiologisch-Chemisches Institut in Tübingen.jpg
Erstes Gebäude: Physiologisch-Chemisches Institut an der Hölderlinstraße, um 1900

Das interfakultäre Institut für Biochemie der Universität Tübingen (IFIB) gehört seit 2004 sowohl zur Fakultät für Chemie und Pharmazie als auch zur Medizinischen Fakultät. Bis dahin hieß es Physiologisch-chemisches Institut (PCI).[1]

Das Physiologisch-chemische Institut hatte sein erstes Gebäude in dem unter Gustav Hüfner (* 1840; † 1908) errichteten Institutsbau von 1885 an der Hölderlinstraße. Dieser stand an der Stelle des heutigen Kupferbaus und wurde 1966 abgerissen.[2]

Professor Günther Weitzel (* 1915; † 1984, in Tübingen seit 1957) begründete in Tübingen einen ersten neuen Studiengang Biochemie, der damals einmalig in Deutschland war. Dieser begann 1962 von Anfang an im Neubau des Physiologisch-chemischen Instituts auf dem Schnarrenberg (1959 1964)[3].

Nach dem weiteren Umzug in den Neubau Auf der Morgenstelle 34 im Jahr 2020 wurde das Gebäude von 1964 abgerissen, um Platz für Klinik-Erweiterungen zu machen. Dieser Bau der Nachkriegsmoderne (Entwurf Peter Canisius von Seidlein) war wegen nachträglicher Veränderungen und schlechten Zustands nicht erhaltenswert.