Ehrenmal des 10. Württembergischen Infanterieregiments

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Ehrenmal des 10. Württembergischen Infanterieregiments
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Das Ehrenmal des 10. Württembergischen Infanterie-Regiments Nr. 180 (oft auch kurz 180er Denkmal genannt) steht von vielen unbemerkt in der Nähe des Finanzamts (der früheren Thiepval-Kaserne) an der Ecke von Steinlachallee und Hegelstraße. Das Regiment war von 1897 bis 1919 ein Teil des württembergischen Heeres, und sein I. Bataillon hatte seinen Standort in Tübingen.

Ehrenmal des 10. Württembergischen Infanterieregiments in der Steinlachallee[1]
Die Schlachten des 1. Weltkriegs, an dem das Regiment teilgenommen hat
„Für's Vaterland starben 141 Offiziere und mehr als 3000 Unteroffiziere und Mannschaften“

Auftrag[Bearbeiten]

Das Regiment hatte den Auftrag, den infanteristischen Feuerkampf zu führen. Im Frieden wurden die Soldaten hierzu an entsprechenden Waffen sowie als Krankenträger ausgebildet.

Teilnahme an Gefechten und Kampfhandlungen[Bearbeiten]

  • 1900 nahm ein Teil des Regiments am zweiten internationalen Expeditionskorps in China, dem sogenannten Boxeraufstand, teil. Dort fielen zwei Mann und ein Musiker verstarb.
  • 1904 / 1906 nahmen Soldaten des Regiments am Kampf gegen die Hereros in Namibia in nicht bekannter Stärke ohne Verluste teil.
  • Im 1. Weltkrieg kämpfte das Regiment an der Westfront.
    • Am 9. August 1914 kämpfte das zur Unterstützung der Grenztruppen vorausgeworfene Regiment bei Markirch.
    • Im September 1914 wurde die 26. Reserve-Division (1. Königlich Württembergische) der 2. Armee unterstellt und auf den rechten Flügel der deutschen Truppen nach Baupaume nordwestlich von Albert an der Somme verlegt und blieb in diesem Raum bis 1917.
    • 1916 kämpfte das Regiment in der Schlacht an der Somme bei Thiepval.[2]
    • 1917 war das Regiment zum Ausbau der Siegfriedstellung bei Bullecourt eingesetzt (dort abgelöst vom Infanterie-Regiment „König Wilhelm I.“ (6. Württembergisches) Nr. 124.
    • In der Schlacht von Arras war das Regiment zunächst bei Monchy, dann bei St. Quentin und danach wieder im Raum Bullecourt eingesetzt.
    • Das Regimnet kämpfte in der dritten und vierten Flandernschlacht 1917. Nach ersten Erfolgen in der Deutschen Frühjahrsoffensive 1918 (Kaiserschlacht) zog es sich auf die Antwerpen-Maas-Stellung zurück, von wo es nach dem Waffenstillstand von Compiègne den Rückmarsch zu Fuß in den Raum Schwelm antrat. Von dort erreichte es per Eisenbahn Anfang Dezember 1918 die Garnisonen in Tübingen und Göppingen.[3]

108 Offiziere und 2.657 Unteroffiziere und Mannschaften des Regiments fielen, rund weitere 500 wurden vermisst.

Quellen[Bearbeiten]

So sieht's die Bahnhofstaube[Bearbeiten]

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