Günter-Bankmann-Steg

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Ansicht vom Anleger des Rudervereins aus (August 2016 mit alten Brücke)
Der alte Steg von der Lustnauer Seite aus, direkt dahinter die deutlich höhere Lustnauer Neckarbrücke.

Der Lustnauer Brückensteg, offiziell "Günter-Bankmann-Steg" oder nur "Bankmann-Steg" (nach einem früheren Stadtrat Günter Bankmann[1] und Vorsitzenden des TSV Lustnau),[2] überspannte als Fußgängerbrücke den Neckar nur wenige Meter östlich der Lustnauer Neckarbrücke (Stuttgarter Straße) und verband das Lustnauer Aeule-Viertel mit den Sportanlagen an der Bismarckstraße. Konstruktionsbedingt war der 74 Meter lange Steg nur über Treppen erreichbar.

Der ehemalige Bedienungssteg des Tübinger Klärwerks, wurde nach ca. 40 Jahren beim Klärwerk im Jahr 1998 an diese Stelle am Neckar versetzt und am 12. September 1998 eingeweiht. Die Kosten betrugen 600.000 DM.[3] 2011 war eine Sanierung notwendig. Neue Profilbleche ersetzten den bisherigen Belag aus Eichenbohlen, der sich als sehr unterhaltungsaufwändig und nicht dauerhaft erwiesen hatte.[4]

Da der Steg nicht barrierefrei war, sondern für Kinderwagen und Radfahrer nur über Rampen erreichbar war, wurde 2025 an selber Stelle die barrierefreie Perugia-Brücke für Fußgänger und Radfahrer gebaut.[5]

Die Abrissarbeiten am alten Steg begannen im Mai 2024. Die Fertigstellung der neuen Fuß- und Radbrücke Lustnau erfolgte Mitte 2025. Die Einweihung fand am 19. Juli 2025 statt. Während der Baumaßnahmen mussten Fußgänger und Radfahrer über die Kusterdinger Straße oder über den Neckarsteg und die Radbrücke Ost am Stauwehr ausweichen.[6]


Luftbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des alten Stegs

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Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]