Sennhütte: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Sennhütte''' lag auf dem vorderen [[Österberg]]. Sie diente um 1911 dem Corps [[Corps Rhenania Tübingen|Rhenania]] als Interimskneipe, als das eigene Haus umgebaut wurde.  
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Die '''Sennhütte''' lag auf dem vorderen [[Österberg]] in der heutigen südöstlichen Ecke des Grundstücks des [[Corps Rhenania Tübingen|Corps Rhenania]], direkt westlich des Verbindungshauses der [[Landsmannschaft Ulmia Tübingen|Landsmannschaft Ulmia]].  
 
 
 
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Die Gastwirtschaft "Zur Sennhütte" wurde 1898 von der Rhenania gekauft und verpachtet weiter betrieben.
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Um 1911 diente sie dem Corps als Interimskneipe, als dessen Haus umgebaut wurde.
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Als 1956 nach Jahren der Beschlagnahmung nach dem 2. Weltkrieg Haus und Grundstück der Rhenania wieder in den Besitz des Corps kamen, war die Sennhütte baufällig geworden, und die beliebte und traditionsreiche Gaststätte musste abgebrochen werden.
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Zufällig wurde erst im Jahre 2000 deren sagenumwobener Kellereingang in das "Refugium" der Inaktiven zu Anfang des 20. Jahrhunderts gefunden.
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==Quellen==
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*''Kleine Burgen, grosse Villen: Tübinger Verbindungshäuser im Porträt''. - Hrsg.: Wilhelm G. Neusel für den ArbeitsKreis Tübinger Verbindungen (AKTV). - 1. Aufl. - Tübingen: Selbstverl. des AKTV, 2009 -  ISBN 978-3-924123-70-3 ,Seite 189 ff.
  
  

Version vom 6. März 2012, 23:48 Uhr

Die Sennhütte lag auf dem vorderen Österberg in der heutigen südöstlichen Ecke des Grundstücks des Corps Rhenania, direkt westlich des Verbindungshauses der Landsmannschaft Ulmia.

Sennhütte mit Dunkelkammerwagen, von Paul Sinner
Die Sennhütte als Interimskneipe des Corps Rhenania, 1911
Die Sennhütte, Postkarte um 1890
Sennhütte (Ausschnitt aus einer Postkarte, um 1895)

Die Gastwirtschaft "Zur Sennhütte" wurde 1898 von der Rhenania gekauft und verpachtet weiter betrieben.

Um 1911 diente sie dem Corps als Interimskneipe, als dessen Haus umgebaut wurde.

Als 1956 nach Jahren der Beschlagnahmung nach dem 2. Weltkrieg Haus und Grundstück der Rhenania wieder in den Besitz des Corps kamen, war die Sennhütte baufällig geworden, und die beliebte und traditionsreiche Gaststätte musste abgebrochen werden.

Zufällig wurde erst im Jahre 2000 deren sagenumwobener Kellereingang in das "Refugium" der Inaktiven zu Anfang des 20. Jahrhunderts gefunden.



Quellen

  • Kleine Burgen, grosse Villen: Tübinger Verbindungshäuser im Porträt. - Hrsg.: Wilhelm G. Neusel für den ArbeitsKreis Tübinger Verbindungen (AKTV). - 1. Aufl. - Tübingen: Selbstverl. des AKTV, 2009 - ISBN 978-3-924123-70-3 ,Seite 189 ff.