Mauganeschtle

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Mauganeschtle
Restaurant
AdresseBurgsteige 18
72070 Tübingen
ÖffnungszeitenMo–Sa 12:00–14:30, 18:00–23:30
So 12:00–14:30, 18:00–23:00
KüchenzeitenMo–Di 18:00–22:00
Mi–So 12:00–14:00, 18:00–22:00
Telefon0707192940
Webhttp://www.hotelamschloss.de/de/mauganeschtle.html
BetreiberHotel Am Schloss GmbH
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Maultaschensuppe
Schild an der Sitzbank vorm Eingang

Das Mauganeschtle ist ein Restaurant im Hotel am Schloss in der Burgsteige 18. Es bietet 50 Sitzplätze drinnen und 80 Sitzplätze auf der Gartenterrasse auf drei Ebenen mit besonders schöner Aussicht auf die Altstadt. Es bietet schwäbische Küche, vor allem rund um die Maultasche, und eine große Weinkarte.

„Dohoggeddiadiaemmerdohogged“ – steht an der Bank vor dem Eingang zum Hotel und Restaurant. So schwäbisch wie dieser Spruch ist auch die Seisekarte...


Wissenswertes[Bearbeiten]

„Der schwäbische Name des Spezialitätenrestaurants Mauganeschtle ist auf das sehr intensiv betriebene Mundarthobby des Autors und dichtenden Wirts H. W. Rösch dem Senior zurückzuführen. In H. Fischer: Schwäbisches Wörterbuch wird es Mauke-Nest geschrieben und bedeutet: Versteck für Obst und dergleichen; heimlich angesammelter Vorrat. - Heutige Inhaber sind Herbert Rösch junior und seine Frau Christel. Der ebenfalls schriftstellernde Wirt ist unter vielem anderen auch Autor eines sehr erfolgreichen Maultaschenbüchleins. Die derart literarisierten Speisen soll es also dort geben. 32 Maultaschenarten und originelle Bücher dazu im Hause vom Dichterwirt...“ [1] Zum Namen ist auf der heutigen Speisekarte ergänzend zu lesen, dass das Wort Mauka vielschichtig ist und auch im Wort "maugala" (mauscheln, im Versteckten, Verborgenen reden) enthalten ist. „Einst trafen sich Ludwig Uhland und Friedrich Vischer[2] im Küfergarten an der Weinpresse des Schlosses Hohentübingen, an diesem versteckten Örtchen zum "Maugala" (politisieren und philosophieren) “, was in jener Zeit der politischen Restauration noch gefährlich sein konnte...


Ein Literaturhinweis: Herbert Rösch: Oh Tübingen, oh Alma Mater: fröhliche Erinnerungen an das schöne, alte Tübingen; Übersetzungs-Versuch von alemannisch-schwäbisch-deutsch auf hoch- oder auch kunstdeutsch; Goga, Raupa, Reigschmeckte, Andersdenkende, Professoren, Dokterle, Studenten ohne Zahl, die gewaltige Symbiose namens Tübingen; aus der Sicht eines Tübinger Gastwirts. (Zeichnungen von Ursula Schnell-Schmitt, Friderike Gross und Adolf Zeeb). - 2. Aufl.. - Tübingen, ca. 1999, 117 S.: zahlr. Illustr.

Quellen, Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Hans Schmid: Tübinger Kneipenführer. Gastronomiegeschichten. Tübingen: Schwäbische Verlagsanstalt, 9. Ausgabe 2001, S. 67 f. (Zitate, leicht gekürzt)
  2. Der Ästhetik-Professor Vischer wohnte und arbeitete in dem Haus, das heute das Hotel ist (dort Gedenktafel)

Weblinks[Bearbeiten]


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