Dieter Baumann

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Dieter Baumann

Dieter Baumann (* 1965 in Blaustein bei Blaubeuren) ist ein bekannter Langstreckenläufer, der in Tübingen wohnt.


Sportliche Karriere[Bearbeiten]

Er ist einer der erfolgreichsten Langstreckenläufer der deutschen Sportgeschichte. Allein auf nationaler Ebene konnte er 40 Meistertitel auf Strecken von 1500 Meter bis 10.000 Meter und im Crosslauf gewinnen. Seine Bestleistung über 5000 Meter vom 13. August 1997 in Zürich (damals Europarekord) ist nach wie vor die schnellste Zeit eines Läufers nichtafrikanischer Abstammung über diese Strecke.

Baumann war Olympiasieger (1992 Barcelona) und zu seinen Hochzeiten Weltspitze auf seiner Distanz. Auf nationalen Wettkämpfen konnte er 40 Meistertitel auf Strecken von 1500 Meter bis 10.000 Meter und im Crosslauf gewinnen.[1]

Beim Tübinger Stadtlauf ist er regelmäßig in Aktion und motiviert viele, mitzulaufen.

1999 geriet Baumann unter Dopingverdacht als er positiv auf den Wirkstoff Nandrolon getestet wurde. Bei der Verhandlung vor dem Deutschen Leichtathletik-Verband wurde er aufgrund der Funde von Norandrostendion in seiner Zahnpasta (daher wird dieser Fall oft als Zahnpasta-Affäre bezeichnet) und eingereichten Haarproben ohne Befund am 13. Juli 2000 vom Vorwurf des Dopings freigesprochen.[2] Am 8. September 2003 beendete er nach 22 Jahren seine Leistungssportkarriere. Seit 2004 ist er ausgebildeter Trainer. Von 2004 bis 2007 war er 1. Vorsitzender der LAV Asics in Tübingen. 2012 organisierte er erstmals zusammen mit Veranstaltungsprofi Marc Oßwald und Andreas Dietrich vom Sportinstitut sowie 22 Sportstudenten den Tübinger Stadtlauf (seitdem "ERBE-Lauf"), dessen Strecke dabei verlängert wurde.

Seine Tochter Jackie Baumann (*1995) ist eine Hürdenläuferin (über 400 m Deutsche Meisterin) und Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Rio 2016.

Kabarett[Bearbeiten]

Baumann ist seit 1995 journalistisch tätig als Kolumnist für die taz und das Fachblatt Runner’s World. Im Rahmen des Freiburg Marathons 2009 präsentierte er erstmals sein Kleinkunstprogramm „Körner – Currywurst – Kenia. Ein locker leichter Abend über Laufen, Leben, Last und Lust“. Es folgten weitere Programme.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]