Dachgenossenschaft Wohnen Tübingen
Die Dachgenossenschaft Wohnen Tübingen ist Anfang der 2020er Jahre gegründet worden, um den genossenschaftlichen Wohnungsbau in Tübingen zu unterstützen. Das Büro befindet sich in der Aixer Straße 5.
Pilot-Projekt HEck-Pilot im Juli 2025 bezogen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Juli wird das erste große von der Dachgenossenschaft betreute Hausprojekt bezogen und fertiggestellt: das mit dem Namen "HEck-Pilot" bezeichnete Gebäude ist Teil eines neuentstandenen Blocks am Hechinger Eck, der aus vier eigenständigen Stadthäusern besteht, eine Gartenanlage im Innenhof umfasst und darunter eine Tiefgarage beherbergt. Zwölf Parteien ziehen ein, 15 Erwachsene, 15 Kinder und Jugendliche, Familien, Paare, Alleinstehende. Es gibt acht geförderte Wohnungen im Haus für Menschen mit Wohnberechtigungsschein. Das Bauprojekt reiht sich von der Struktur her ein in die im Städtebaulichen Entwicklungsbereich Stuttgarter Straße/Französisches Viertel entstandenen Baublöcke - mit relative hoher Dichte, einer städtischen Mischung aus Wohnnutzung, Gewerbe und sonstigen Einrichtungen, Blockrandbebauung teils mit Schaufenstern und etwas geschützteren, eher privaten Innenhöfen.
Genossenschaft bedeutet: "Die Bewohner haben den Hut auf"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
[...] Mit dem Haus am Hechinger Eck stellt die Tübinger Dachgenossenschaft Wohnen in diesen Wochen ihr Pilot-Projekt „Heck-Pilot“ fertig. Die Dachgenossenschaft, vor fünf Jahren gegründet, unterstützt, begleitet und verwaltet Wohnprojekte, die sich genossenschaftlich organisieren, und übernimmt die Bauherrschaft.
„Die genossenschaftliche Organisation hat den Vorteil, dass niemand spekulieren kann“, erklärt Lucia Landenberger vom Vorstand der Dachgenossenschaft. Eigentumserwerb mit Gewinninteresse ist nicht möglich. Außerdem sind die Wohnungen nicht frei verkaufbar. Bei Auszug einer Partei entscheiden die verbleibenden Bewohner, wer die frei gewordene Wohnung bekommen soll. „Die Bewohner haben den Hut auf, welches Leben im Haus stattfindet.“
Allerdings, ergänzt Landenberger: „Genossenschaften sind sehr aufwendig zu gründen.“ Die Dachgenossenschaften erleichtert das. „Die Projekte können bei uns unters Dach schlüpfen.“ [...]