Seelhausgasse

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Ehem. Weinbauernhof in der Seelhausgasse 1 in der Nähe des Haagtors
Weinreben an Seelhausgasse 1 im September
Alte Ansicht vor dem Ersten Weltkrieg
Schlosserei Werner Bauer in der Seelhausgasse
Emaille-Schild der ehemaligen Karl Lang Edelkunstharz-Verarbeitung in der Seelhausgasse
Fuhrunternehmen von Hermann Rilling in der Seelhausgasse


Die Seelhausgasse beginnt am Haagtor und mündet in die Kelternstraße. Sie ist benannt nach dem 1512 gestifteten und 1704 neu aufgebauten Seelhaus mit der Hausnummer 25. Es beherbergte arme, kranke, alte und bedürftige Menschen, die vermutlich wie in anderen Städten von Seelschwestern betreut und gepflegt wurden.

Als eine der längsten Gassen am Stadtrand der Unterstadt war sie vor allem wichtig für die Wohn- und Geschäftsgebäude der Weinbauern, Fuhrleute und Handwerker, die bis heute noch dort angesiedelt sind.[1]

Zwischen der Gasse und der alten Stadtmauer, schräg gegenüber vom Mordiogässle, soll ab der Zeit um 1600 die erste Brauerei (Bierhof) der Stadt gelegen haben.

In der Seelhausgasse 31 befindet sich die Neue Silcherschule, das Haupthaus der Grundschule Innenstadt (GSI). Im Inneren wurden Reste der Stadtmauer konserviert.

Weitere Bilder[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Jürgen Sydow: Geschichte der Stadt Tübingen, Band 1, Mohr Siebeck, 1974. Seite 81-82.