Ammergasse

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Die Ammergasse im Juli 2010
Ammergasse abends im Januar 2017


Die Ammergasse verläuft vom Haagtor zur Krummen Brücke 170 m in Ost-West-Richtung in der Altstadt. Durch sie fließt der Ammerkanal. Sie existiert laut dendrochronologischen Untersuchungen bereits seit 1175.[1]


Bis ins frühe 19. Jahrhundert hieß sie wegen der dort in großer Zahl wohnenden und arbeitenden Gerber Gerbergasse[2].


1983 wurde die Umgestaltung der Ammergasse zur Fußgängerzone abgeschlossen. Der jahrzehntelang aus Verkehrsgründen abgedeckte Ammerkanal wurde wieder geöffnet und mit vielen kleinen Brücken als Zugängen zu den Häusern versehen. [3]


Im Oktober 2009 wurde im Kanal eine neue Beleuchtung installiert, die das Wasser und die Häuserfronten wirkungsvoll in Szene setzt.[4]


Geschäfte und Einrichtungen[Bearbeiten]

Ehemalige Weinstube Rebstock
Ammergasse Richtung Krumme Brücke

Geordnet nach Hausnummern:

Weitere Ansichten im Wandel der Zeit[Bearbeiten]

Brand[Bearbeiten]

Am 4. August 1771 brannten 20 Häuser in der Ammergasse ab.[5] An deren Stelle wurden nach dem Wiederaufbau das Neugäßle und seine angrenzenden Höfe als Brandschneise unbebaut gelassen.

So sieht's der Vogel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. "Tübingen - Auf alten Wegen Neues Entdecken - Ein Stadtführer" (Verlag Schwäbisches Tagblatt, S. 99 (3. Auflage von 2003)
  2. "Das Tübinger Stadtbild im Wandel", Stadt Tübingen • Kulturamt (1994), S.42, ISBN 3-910090-11-7
  3. Tübinger Stadtchronik von 1983
  4. Baubürgermeisterin Ulla Schreiber weiht neue Beleuchtung in der Ammergasse ein, Tuebingen.de Pressearchiv, 6. und 10. Oktober 2009
  5. Tübinger Stadtchronik ab 1700