Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Wallfahrtskapelle Hirschau

Aus TUEpedia
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Wallfahrtskapelle
Palmesel aus Hirschau

Die Wallfahrtskapelle Zu unserer lieben Frau im Holderbusch und Sankt Urban im Ortsteil Hirschau liegt östlich, etwas außerhalb der Ortschaft und ist heute hauptsächlich die Kapelle des dortigen Friedhofs.


Die katholische Kapelle – von den Hirschauern liebevoll „Kirchle“ genannt – wurde, wie eine Inschrift über dem Eingang besagt, 1396 erbaut. Mit dem Bau verbinden sich, wie oft bei solchen Kirchen, verschiedene Legenden, die Lage und Name der Kapelle begründen sollen. 1462 stiftete die Erzherzogin Mechthild zur Kapelle eine wöchentliche Messe und eine Wallfahrtskaplanei. Die Wallfahrt wurde in unterschiedlicher Intensität bis zum Jahr 1780 betrieben. Danach verlor die Kapelle weitgehend ihre Bedeutung. Erst 1947 wieder eingeführt wurde ein wöchentlicher Wallfahrtsgottesdienst (Mai bis September, dienstags 19.00 Uhr) durch die Pfarrgemeinde St. Aegidius. In den Jahren 2009/2010 wurde das Bauwerk renoviert, trockengelegt und u.a. mit neuen Sitzbänken versehen.

In der Kapelle befindet sich ein Palmesel aus der Zeit um 1500 sowie eine Urbansstatue, die ebenfalls aus dieser Zeit stammen dürfte. Die Madonna ist leider nur eine (gute) Kopie der mittelalterlichen Wallfahrtsmadonna, die im Jahr 1966 gestohlen wurde und nie wieder aufgetaucht ist. Der Dachstuhl ist original aus spätgotischer Zeit erhalten.

Hufeisen[Bearbeiten]

An der seitlichen Eingangstür war für viele Jahre ein Hufeisen angenagelt. Der Pfarrer soll auf die Frage, ob er denn glaube, dass dieses Glück brächte, geantwortet haben: "Des bringt au' Glück, wemma net dra' glaubt."

Quelle, Weblink[Bearbeiten]