Schlosshof
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Der Innenhof des Schlosses Hohentübingen heißt Schlosshof. Auf dem annähernd rechteckigen Platz der allseitig von den vier Flügeln des Schlosses umgeben ist, stehen zwei Bäume, eine Bank und ein Brunnen, sowie seit 2013 eine monumentale Augustuskopf-Skulptur. Im Sommer finden hier die Schlosshofkonzerte statt.
Entstehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es wird vermutet, dass die mittelalterliche Vorgängerburg ungefähr die Ausmaße des jetzigen Innenhofs hatte. Die alte Burg war von Zwingermauern umgeben. Unter Herzog Ulrich wurde ab 1507 auf den dann überwölbten doppelten Zwingermauern der alten Pfalzgrafenburg ein monumentaler Baukomplex als "Festes Schloss" mit vier Ecktürmen als Artillerierondellen neu errichtet. Die bis zur Wehrfähigkeit fortgeschrittenen Arbeiten ruhten zunächst ab 1519 während der Vertreibung des in Reichsacht gefallenen Herzogs. Doch „noch unter österreichischer Regentschaft wurde 1533 damit begonnen, über dem Südzwinger einen neuen Flügelbau zu errichten, und Ulrich fuhr 1534 [nach seiner Wiedergewinnung des Landes] fort mit dem großen Saalbau über dem Nordzwinger und dem Ostflügel gegen die Stadt hin. Auch nach Westen hin entstand ein Bau“.[1] Damals entstanden unter der Leitung des hessischen Festungsbaumeisters Heinz von Lüder (Lutter)[2], vor allem die vier Flügel um den rechteckigen Innenhof mit den vier Treppentürmen... [3]
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Walther-Gerd Fleck: Die Württembergischen Herzogsschlösser der Renaissance; Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung, Reihe A, Bd. 8; Bd. 1: Text, Bd. 2: Bilder und Pläne; Europäisches Burgeninstitut Braubach, 2003, S. 14 Textband
- ↑ Lea Beck: Baugestaltung und Einflüsse des frühen Befestigungsbaus in Württemberg am Beispiel der Landesfestung Schorndorf; Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 78 (2019), S. 201–241 passim [S. 232 und S. 235 Anm. 169]
- ↑ de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hohentübingen#Geschichte
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Michael Weiß: Das Tübinger Schloss – Von der Kriegsfeste zum Kulturbau; Tübingen 1996
