Karate

Aus TUEpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche
Karate-Weltmeistermannschaft 2014 Kata Damen Bild: Claus Michelfelder

Karate [kaɺate] (jap. 空手, dt. „leere Hand“) ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische okinawanische Traditionen (Ti) mit chinesischen (Shàolín Quánfǎ) Einflüssen zum Tōde verschmolzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand dieses seinen Weg nach Japan und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dort als Karate über die ganze Welt verbreitet.[1].

Karateschulen:[Bearbeiten]

Karate-Team Tübingen[Bearbeiten]

Karate-Team Tübingen

Das Karate-Team Tübingen wurde 2011 gegründet und hat seinen Sitz im Vogelbeerweg 4 in 72076 Tübingen Waldhäuser-Ost. Inzwischen hat das Karate-Team Tübingen ca. 500 Schüler und fünf Standorte. Der Inhaber und Cheftrainer ist Claus Michelfelder.

Es werden vor allem Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 Jahren und 18 Jahren unterrichtet.[2] [3] Seit 2017 gibt es auch Gruppen für Erwachsene und Frauen-Selbstverteidigung.

Das von Claus Michelfelder trainierte Tübinger Geschwisterpaar Sonja und Nils Eissler (damals 12 und 10 Jahre) holte bei der Karate-WM 2016 in Orlando/Florida (USA) die Bronzemedaille.[4] Die damals 12-Jährige Sophia Kremer aus Tübingen gewann 2017 bei der Karate-WM in Killarney/ Irland den Weltmeistertitel.[5]


Karate - Hochschulsport Universität Tübingen[Bearbeiten]

Das Karate-Dōjō der Uni Tübingen wurde im Jahr 1978 von Ingrid May-Staudinger gegründet. Hauptsächlich in den Räumen des Institut für Sportwissenschaft wird trainiert. Es wird ausschließlich traditionelles Shōtōkan-Karate unterrichtet. Gōjū-Ryū, Wadō-Ryū, Shitō-Ryū und Shōtōkan sind die vier großen Stilrichtungen des Karates. Studenten brauchen zur Teilnahme eine Immatrikulation der Uni Tübingen.

Quellen[Bearbeiten]