Ann Arbor

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Innnenstadt von Ann Arbor
Partnerstädte von Ann Arbor

Ann Arbor ist eine Tübinger Partnerstadt im Staate Michigan in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Am 27. November 1965 wurde die Partnerschafts-Urkunde unterzeichnet. Dies jährte sich 2015 zum 50. Mal und wurde entsprechend gefeiert.[1]

Die Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ann Arbor liegt nahe der großen Seen unweit der kanadischen Grenze am Huron-River und ca. 65 km westlich von Detroit. Es beherbergt die University of Michigan und hat rund 114.000 Einwohner - davon sind wie in Tübingen ein Großteil Studierende (43.000 [2]) und sorgen für ein junges akademisches Flair.

Sicht- und Erlebbares von Ann Arbor in Tübingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Juli 2025 wird die lange Radbrücke West offiziell Ann-Arbor-Brücke getauft, in Anwesenheit von Gästen aus de Partnerstadt.

Anfänge und Ziele der Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[...] „People to people“: Kontakte zwischen normalen Menschen, nicht nur Politikern oder Funktionären herzustellen, war von Anfang an das Ziel der US-amerikanischen Partnerschafts-Initiative, die in den 1950er Jahren begann. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte dabei der Friedens- und Verständigungsgedanke eine Hauptrolle. Auf amerikanischer Seite kam oft der Wunsch dazu, die Region kennen zu lernen, aus der deutsche Vorfahren in die USA eingewandert waren. Tatsächlich hatten sich in Ann Arbor im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts besonders viele Schwaben angesiedelt, was man noch an Grabsteinen ablesen kann – und an „Metzger's German Restaurant“ an der North Zeeb (!) Road, das auf Zwiebelrostbraten und Schnitzel spezialisiert ist. Ein anderer Impuls auf amerikanischer Seite war, der deutschen Nachkriegsjugend durch Besuche in den USA die Demokratie nahezubringen. In Ann Arbor wurde Tübingen als passende deutsche Partnerin ausgemacht, und im Sommer 1965 empfing der damalige Tübinger Oberbürgermeister Hans Gmelin gleich mehrere Abgesandte, darunter eine Deutschlehrerin mit deutschen Wurzeln, Gladys Davis. Sie brachte – damals höchst modern – auf einem Tonband Grußworte der Stadtspitze, des Gouverneurs von Michigan und des ehemaligen US-Präsidenten Eisenhower mit. [...]

Tagblatt-Artikel von Ulrike Pfeil vom 8.7.025 "Die Tübinger Radbrücke als transatlantisches Symbol"


im Spiegel der "Schwesterstadt": ein Blick auf Tübingen (2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Sie leben in Tübingen gewissermaßen in einer Scheinwelt, aber zum Vorteil der Stadt … Sie können den Rest der Welt ignorieren und ihr eigenes Ding machen.“ Das sagt Lisa McDonald, Präsidentin des Ann Arbor-Tubingen Clubs und Betreiberin eines Teehauses in Kerrytown, das von ihrem Lieblingsteeladen in Tübingen inspiriert ist, wo sie 10 Jahre wohnte.


[...] Hopefully we can learn something from [what Tübingen is doing],” said Carol Kappus, secretary of the Ann Arbor-Tubingen club. “It’s always a little difficult to apply what works in Europe to our cities because our cities are so much more spread out and dependent on each person having their own vehicle for transport. It might be more difficult … but might inspire us to find similar solutions along the same lines.”

The similarities between the two university towns might make certain ideas seem more applicable. Both are known for fiercely individual identities; what better role model for the “People’s Republic of Ann Arbor” than a city that’s been setting itself apart since the 7th century?

“I think Ann Arbor is very isolated, and in kind of a bubble — with Tubingen, take that and multiply by 50,” said Lisa McDonald, president of the Ann Arbor-Tubingen club and owner of TeaHaus in Kerrytown, a tea shop inspired by her favorite tea seller in Tübingen, where she lived for 10 years. “This sounds negative and I don’t mean it to be:

They kind of live in a non-reality in Tubingen, but to the benefit of the city … They are able to ignore the rest of the world and do their own thing.”

Perhaps that famous, do-its-own-thing sentiment is what led to Tubingen’s urban development project, Tübingen-Südstadt, a converted “inner-city wasteland” that was occupied by French troops after World War II. The re-envisioning and redevelopment of the former military space began after the French garrison closed in 1991. Plans sprung up for high-density, multi-story housing surrounding an open square that would allow for events, markets, and so forth. The resulting Tübingen-Südstadt project won the European Urban and Regional Planning Award in 2002.

[...]

Learning From Ann Arbor's Big Sister, Artikel von Kimberly Chou in Concentrate Media, 15. Juni 2011.


Weblinks & Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So sieht's ein Michigan-Albatros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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