Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Wirtschaft zum Hanskarle

Aus TUEpedia
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Restaurant Hanskarle, rechts im Bild
Wirtschaft zum Hanskarle, Foto 1919
Restaurant Hanskarle, Zeichnung Gebr. Metz ca. 1905. Der Hausteil links vom linken Seitengiebel besteht heute nicht mehr.
Foto des Hanskarle, rechts im Bild angeschnitten

Die Wirtschaft zum Hanskarle befand sich früher im Eckgebäude am Lustnauer Tor zwischen Doblerstraße (früher: Kaiserstraße) und Österbergstraße, in dem heute die Kreissparkasse ist.


Das markante Jugendstilgebäude ließ 1904 der Lustnauer Bierbrauer Louis Heinrich nach Plänen des Tübinger Architekturbüros Stähle & Fischer errichten, das ebenfalls in den Neubau einzog. Die Wirtschaft bestand schon in einem Vorgängerbau. Sie hatte weichen müssen, damit der Platz am Lustnauer Tor großzügiger gestaltet und der Österberg besser erschlossen werden konnte.

Im Erdgeschoss waren sowohl ein Weinlokal als auch eine Bierhalle. Weitere Gasträume gab es im ersten Obergeschoss.

Schon 1921 wurde das Haus an die damalige Oberamtssparkasse verkauft, die es zum Bankgebäude umbaute. Bis 2006 hatte die Kreissparkasse hier ihre Hauptverwaltung, als diese ins Sparkassen Carré auf den Mühlbachäckern umzog. Seitdem ist es die Kunden-Hauptfiliale.

Noch bis in die 1940er Jahre behielt die Sparkasse die Gepflogenheit aus der Anfangszeit im Neubau bei, einmal im Jahr Bier auszuschenken. Auf diese Weise konnte sie die Gasthaus-Lizenz aufrecht erhalten.

Die Fassade des vielfach veränderten Gebäudes erfuhr bei der Sanierung 1988 eine Wiederannäherung an den ursprünglichen Zustand. 2014-17 wurde das Gebäude für 17,5 Mio. E. nochmals stark umgestaltet, wobei der Altbau erhalten blieb und die aluverkleideten Anbauten ersetzt wurden.


Quellen[Bearbeiten]