Tübinger Revoluzzer
"Tübinger Revoluzzer" so titelt Oliver Stenzel seinen Artikel[1] vom 04.04.2018 in der Wochenzeitung KONTEXT, also 50 Jahre nach den Studentenprotesten. Das großformatige Foto zeigt eine Demonstration 1968 vor dem Tübinger Gerichtsgebäude des Amtsgericht und Landgerichts, wobei Ali Schmeißner eine Vietcong-Fahne schwenkt.
Gabriele Huber hat in ihrem Buch "Straßenkampf und Kinderladen"[2] ein langes Interview (Seiten 98 -123) mit Albrecht/Ali Schmeißner über seine Achtundsechziger-Zeit geführt, den sie als Studentin als einen der Tübinger "Politpäpste" bewunderte, wie sie im Vorwort schreibt. Ali Schmeißner, der Mitbegründer des SZ (Sozialistisches Zentrum) und später der GRÜNEN war, starb nach einem bewegten Leben 2015 in Tübingen. Die tragische Entwicklung von Schmeißners Leben nach 1990 schildert Denis Yücel in seinem Artikel nach einem Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2012.[3]
O. Stenzel berichtet über die Ausstellung im Heimatmuseum "Tübinger 1848 - 1968 Revolten" und befragt den inzwischen emeritierten Professor für Empirische Kulturwissenschaft Bernd Jürgen Warneken, der diese Ausstellung angeregt hat. B.J. Warneken hat in seinem Buch "Mein 68 begann 65" über seine Tübinger Studienzeit - als Zeitzeuge und Beteiligter - berichtet.
Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ https://www.kontextwochenzeitung.de/zeitgeschehen/366/tuebinger-revoluzzer-5008.html?timestamp=1737490582&cHash=9fb9283558d5f062d6fd5ee0bc218d88
- ↑ Gabriele Huber: "Straßenkampf und Kinderladen - Die Achtundsechziger in Tübingen, 15 Gespräche mit Zeitzeugen", Verlag Schwäbisches Tagblatt Tübingen, 2016
- ↑ https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/56/links-liegen-gelassen-1113.html