Stephanuskirche

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Stephanuskirche

Die Stephanuskirche in der Friedrich-Dannenmann-Straße 10 ist die evangelische Kirche der Weststadt.

Zum Stephanuszentrum gehören auch Pfarramt, Gemeindebüro, Diakonat und der Frida-Wetzel-Kindergarten.

Die Kirche wurde 1965-68 von Architekt Otto Nussbaum / Backnang erbaut für die gleichzeitig neu gegründete Stephanus-Gemeinde, die durch Abtrennung von der Jakobus-Gemeinde entstand.


Architektur[Bearbeiten]

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Eingangsbereich mit den beiden Kunstwerken wurde von Ulrich Henn [1] gestaltet. Die Innenausstattung - Altar, Kanzel, Kreuz mit Dornenkrone / Strahlenkranz, Taufstein und Tauffenster-Mosaik - wurde von Fritz Melis [2] entworfen, die Engelbilder stammen von Andreas Felger [3].

Eingehende Beschreibungen der Kirche finden sich in der Festschrift zur Eröffnung 1968 (insbesondere Kirchenneubau aus Sicht des Gemeindepfarrers Wolf-Dietrich Hardung und aus Sicht des Architekten Otto Nussbaum) sowie auf den Seiten "Unsere Stephanuskirche" und besonders "Rundgang durch die Kirche" der Webpräsenz der Gemeinde.

Die Kirche ist jeden Tag tagsüber geöffnet.


Meinung[Bearbeiten]

"Auf der Webseite der Gemeinde heißt es, die Außengestaltung der Kirche sei noch heute sehr umstritten. - Es gibt sicher (allgemein) manche Kirchenneubauten der Nachkriegszeit, die nicht unbedingt hohen Ansprüchen gerecht werden ("Betonkirchen"...). Aber hier handelt es sich nach meiner Meinung um einen sehr gelungenen Entwurf einer modernen Kirche. Der ganze Baukomplex nutzt und gestaltet geschickt die Lage auf einem kleinen Bergsporn am steilen Hasenbühl-Hang und den Höhenunterschied. Das zweigeschossige Kirchenschiff mit einem Zeltdach gleicht, von Süden gesehen, einem großen Schiffs-Bug. Weithin sichtbar ist der separate, schlanke und fast 37 m hohe Glockenturm. Schmale Fensterbänder erhellen maßvoll den eigenwillig zugeschnittenen, siebeneckigen Innenraum.
Der Turm und die Außenwände der Kirche waren in den ersten Jahrzehnten, dem Stil der Zeit entsprechend, aus bewusst roh belassenem Sichtbeton. Vor einigen Jahren hat man diese Flächen dann weiß gestrichen - ein gutes Beispiel, wie man dem heute (auch bei anderen Gebäuden) oft schmutzig wirkenden Beton ein angenehmes, freundliches Aussehen geben kann." - (--HubertQ 22:57, 18. Mär. 2010 (CET))

Literatur[Bearbeiten]

"Festschrift zur Eröffnung des evangelischen Stephanus-Gemeindezentrums Tübingen am 26. Dez. 1968"


Weblinks[Bearbeiten]