Silberburg | |
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| Café, Regionale Küche | |
| Adresse | Wienergäßle 1 72070 Tübingen |
| Öffnungszeiten | April–Okt.: Mo, Mi, Fr, Sa 09:00–18:00 April–Okt.: So 11:00–18:00 Nov.–März: Mo–Fr 09:00–18:30 Nov.–März: Sa 09:00–18:00 April–Okt.: Di, Do 10:00–18:00 |
| Telefon | 07071.551844 |
| Web | https://www.silberburg-am-markt.de/ |
| Rauchen | draußen erlaubt |
| Betreiber | Eva Maria Canisius & Hans-Peter Schwarz GbR |
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Silberburg am Markt ist ein Geschäft am Marktplatz. Neben Tübinger Souvenirs findet man eine Auswahl an regionalen Spezialitäten:
Von Tübinger Wein bis zu Linsen von der Schwäbischen Alb. Das Angebot steht ganz im Zeichen der Slow-Food-Bewegung.
Im integrierten Stehcafé kann man Kaffee oder Tee mit einem Blick über den Marktplatz einnehmen.
Geschichte des Gebäudes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wie auf dem alten Foto von 1928 zu sehen ist, prangte an dem Haus ein großer Schriftzug "Silberburg".
Als einziges Gebäude am Marktplatz (außer dem Rathaus) steht es mit der Traufseite zum Platz und betont damit optisch die Waagerechte statt wie bei Giebelhäusern eher die Senkrechte.
Das Gebäude wurde 1817/18 von einem Weißgerber an der Stelle älterer Häuser, die vermutlich giebelständig waren, sowie unter Verwendung älterer tonnengewölbter Keller neu erbaut. Über dem massiven Erd- und Hanggeschoss erheben sich drei verputzte Fachwerkgeschosse, die früher klassizistische Fensterbekrönungen und Gesimse trugen, und ein Krüppelwalmdach mit Gauben. [1]
„1891 erwarb Carl Reichert, zuvor Lammwirt in Derendingen, das Gebäude Wienergässle 1. Die im Haus schon seit Jahren betriebene Weinwirtschaft im ersten Stock, die sogenannte „Lächlerei“, führte er als Restaurant und Café unter dem neuen Namen Silberburg fort. Sie bestand bis zu Beginn der 1920er Jahre. - Möglicherweise besaß die Tübinger „Silberburg“ ein berühmtes Vorbild. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Cafétier Lorenz Silber vor den Toren der Stadt Stuttgart eine Weinstube samt Gartenwirtschaft eröffnet, die sich bald größter Beliebtheit erfreute und unter dem Namen „Silberburg“ weit über Stuttgart hinaus bekannt wurde. Während heute dort nur noch die Silberburgstraße an die frühere Gaststätte erinnert, blieb in Tübingen der Name, trotz Aufgabe der Wirtschaft, auch weiterhin für das Gebäude Wienergässle 1 geläufig.“ [2]
1947 zog in das Haus vorübergehend die Geschäftsstelle der nach dem Krieg neu gegründeten Volkshochschule Tübingen ein.[3] Heute ist in der Silberburg sinnigerweise vor allem die Stadtkämmerei (Fachbereich für Finanzen) untergebracht.[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Silberburg-Verlag, seit 1992 in Tübingen, ist nach der oben erwähnten Stuttgarter Silberburg benannt
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ https://www.tuebingen.de/Dateien/werteplan_tuebingen.pdf, S. 654
- ↑ https://www.stadtmuseum-tuebingen.de/wp-content/uploads/2024/06/eine-Universitaetsstadt-auf-alten-Postkarten.pdf, S. 179
- ↑ https://www.tuemarkt.de/tuebinger-kaffeehausgeschichte/6/, S. 7
- ↑ https://www.tuebingen.de/verwaltung/verwaltungsaufbau#/oberbuergermeister/oberbuergermeister-sub/finanzen/finanzen-kontakt