Schmetterlinge

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bräunlich gemusterte Schmetterlinge auf Blütenstand - im Wald beim Schindhau aufgenommen
Schmetterlinge-Streetart mit Vandalismus

Schmetterlinge sind flugfähige Insekten, die oft fürs Auge schöne Muster und Farben auf ihren Flügeln haben.

Sie sind im Raum Tübingen zum Beispiel auf Wiesen und an Waldrändern zu entdecken. Als farbenfrohe symmetrische Motive sind sie auch als Streetart zu entdecken.

Besonders viele gibt's am Spitzberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spitzberg gilt im Raum Tübingen und darüber hinaus als besonders gut untersuchter Berg und ist durch seine warme Südlage sowie die terrassierte Weinberglandschaft ein wichtiger Lebensraum für wärmeliebende Tagfalter wie den Segelfalter (Iphiclides podalirius) und den Schwalbenschwanz (Papilio machaon). In einem Artikel im Heft des Schwäbischen Heimatbundes steht 2017: "Reich ist auch die Schmetterlingsfauna mit 410 Arten, 35 Prozent wärmeliebend, zahlreiche Arten mit südlicher und pannonischer Verbreitung." [1][2][3]

Herkunft des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herkunft vom slawischstämmigen ostmitteldeutschen Wortes "Schmetten" (Bezeichnung für "Rahm", ähnlich wie Schmand) lässt sich bis 1501 zurück verfolgen. Grund dafür war wohl, dass Schmetterlinge gerne an offen zugänglichen Rahm-Gefäßen genascht haben. Das hat Parallelen zur englischen Bezeichnung "Butterfly".[4]

Insekten mit besonderen Entwicklungssprüngen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Wesen haben eine sehr eigentümliche Art der Reproduktion, was die körperlichen Entwicklungsphasen angeht. Aus einem Ei wird eine Raupe, die wächst und sich dann verpuppt zu einer Puppe ähnlich einem Kokon, in dessen Inneren dann eine Metamorphose zum Schmetterling 🦋 stattfindet, der dann aus dem Kokon hervorbricht und in die Lüfte startet. Schmetterlinge haben einrollbare Saugrüssel für die Nahrungsaufnahme herausgebildet.

Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme eines Schmetterlingskopfes mit eingerolltem Rüssel

Tübingen-Bezüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tübinger Frage zu den Schmetterlingen lautet: Wenn die Weingärtner hier Raupen genannt werden, wer sind dann die Tübinger Schmetterlinge?

Weblinks & Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Gottschalk, T.K. & Komrowski, A. (2017): Landnutzungsveränderungen am Spitzberg bei Tübingen – Auswirkungen auf Tagfalter und Widderchen. In: Naturschutz und Landschaftsplanung 49 (7): 202–210.
  2. 2,0 2,1 Gottschalk, T. (2019): Die Tagfalter und Widderchen des Spitzbergs. In: Gottschalk, T. (Hrsg.): Der Spitzberg – Landschaft, Biodiversität und Naturschutz. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern, S. 216–254.
  3. 3,0 3,1 Schwäbischer Heimatbund (2020): Naturschutzgebiet Spitzberg bei Tübingen. Online: schwaebischer-heimatbund.de.
  4. Wikipedia-Artikel