Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Adolf-Schlatter-Haus

Aus TUEpedia
(Weitergeleitet von Schlatterhaus)
Wechseln zu:Navigation, Suche
Schlatterhaus, altes Foto
Das Haus vorn, Blick Richtung Südwesten zum Schulberg, altes Foto


Das Adolf-Schlatter-Haus, auch kurz Schlatterhaus genannt, ist ein Gebäude im Besitz der evangelischen Landeskirche und liegt in der Österbergstraße 2.


Der Theologie-Professor Adolf Schlatter (1852-1938) hat mit Mitteln aus seinem Vermögen das später nach ihm benannte Haus finanziert. Es wurde 1914 erbaut und diente der DCSV (Deutsche Christliche Studenten-Vereinigung) als Zentrum. Sie war eine 1897 gegründete Theologen-Verbindung mit pietistischer Ausrichtung. 1938 wurde die DCSV verboten. Um das Haus vor der Enteignung durch die Nationalsozialisten zu schützen, schenkte die DCSV das Haus der württembergischen Landeskirche. Nach dem Krieg übernahm die evangelische Akademikerschaft die Nutzungsrechte. Es blieb Eigentum der Landeskirche.

Das Haus bietet heute 18 Studierenden Wohnraum. Die Zimmer sind für Studierende vorgesehen, die in der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) mitarbeiten wollen. Das Schlatterhaus ist eines der beiden Zentren der ESG. Die Räume - großer und kleiner Saal (schöne Wandtäfelungen und Buntglasfenster), Cafete mit Küche, Clubräume - bieten der ESG und ihren zahlreichen Arbeitskreisen, Chören und Gastgruppen Platz für ihre Arbeit. Eine besondere Bedeutung haben die Sonntagsküche für Bedürftige und der Deutschkurs für Flüchtlinge.

Der große Saal wurde bis 2001 auch als eine Mensa des Studentenwerks genutzt.


Quelle, Weblink[Bearbeiten]


Rückseite des Schlatterhauses, altes Foto