Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Fritz Schimpf

Aus TUEpedia
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Fritz Schimpf
Schreibwarengeschäft
AdresseAm Lustnauer Tor 1
72074 Tübingen
ÖffnungszeitenMo–Fr 09:00–19:00
Sa 10:00–16:00
So, feiertags geschlossen
Telefon0707151351
Webhttp://www.fritz-schimpf.de
BetreiberFritz Schimpf OHG
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Alteingesessenes Geschäft für alles, was mit Papier, Schreiben, aber auch Büro und Bürogestaltung zu tun hat. Zentral am Lustnauer Tor gelegen. 2010 beging die Firma ihr 130jähriges Jubiläum.

Der Geschäftsgründer hat inzwischen seinen Namen "Schimpf" ans Haus und an die Ecke weitergeben können: Schimpfhaus, Schimpfeck sind ein Begriff in Tübingen. Im Tübinger Wochenblatt heißt zum Beispiel die Glosse auf Seite 2 Rund ums Schimpfeck, was natürlich auch mit der Assoziation Schimpfen spielt.

Im Untergeschoss gibt es auch eine Auswahl an "Kleinen Nettigkeiten" (diverse Geschenk-Artikel u.a.).


Gebäude[Bearbeiten]

Der Vorgängerbau war das nach dem Abriss des Lustnauer Tors 1829 gebaute klassizistische Haus des Medizinprofessors Autenrieth, in das 1861 das Gymnasium einzog. 1901 wurde es abgerissen, und bis 1903 wurde von dem Stuttgarter Architekten Josef Hennings das heutige Schimpfhaus erbaut, das in Tübingen neben dem Haus Lange (1902) wohl am deutlichsten charakteristische Merkmale des Jugendstils aufweist. An der Westseite befindet sich eine mehrstöckige hölzerne Veranda. Gegen einen Abriss aus Verkehrsgründen wehrte sich in den 1970er Jahren erfolgreich eine Bürgerinitiative. Der bekannte Tübinger Architekt Heinrich Niemeyer baute in seiner unverkennbaren Handschrift das Bürobedarfsgeschäft um, einschließlich des zeltdachartigen Anbaus, der die Anbindung der frei gewordenen, aber ursprünglich nicht als Schauseite gedachten hohen Rückwand an den öffentlichen Raum geschickt gestaltet.
Heute sind im Erdgeschoss auch eine Filiale der Deutschen Bank und in den oberen Geschossen ein Studentenwohnheim untergebracht. (noch zu ergänzen)

Siehe auch[Bearbeiten]


Logo des Schreibwarengeschäfts
Schimpfhaus, Blick aus der Doblerstraße
Mehrstöckige Holzveranda an der Rückseite
Blick aus dem 2. OG auf einen der Balkone, der mit einem Netz vor Tauben geschützt ist.