Parken im Französischen Viertel

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Zahlreiches Falschparken auf dem Bürgersteig in der Aixer Straße (Zonen-Halteverbot!) im Juni 2009
Nicht gestattetetes Parken auf dem Bürgersteig beim Platz des unbekannten Deserteurs im Juli 2009
Verbotenes Parken auf dem Bürgersteig beim Französischen Platz im Juni 2009
Verbotenes Parken auf dem Bürgersteig beim Französischen Platz im Juni 2016


Im gesamten Französischen Viertel gelten besondere Regeln für das Parken, die oft nicht sofort erkennbar sind. Das liegt daran, dass das gesamte ehemalige Hindenburgkasernen-Areal eine Parkverbotszone ist, worauf Schilder an den Zugangsstraßen hinweisen.

Zonen-Halteverbot[Bearbeiten]

Bedeutung: Man darf nur dort parken, wo es ausdrücklich durch Schilder gestattet wird. Zusätzlich sind einige Straßen verkehrsberuhigte Zonen ("Spielstraßen") in denen das gleiche gilt. Eigentlich ist Zonen-Halte-Verbot als Begriff irreführend, weil Halten im Sinne von "kurz anhalten, ausladen oder einladen, und dann zum Parkplatz (wo man längerfristig sein Auto lassen kann) fahren" erlaubt und auch einfach notwendig ist. Parken im Sinne von länger das Auto abstellen (über eine bestimmte Zeit hinaus, z.B. über Nacht) ist ohne besondere Erlaubnis, d.h. einen ausgewiesenen Parkplatz mit Park-Gebühren-Hinweis, nicht erlaubt.


Grundlage und Ziel der Regeln[Bearbeiten]

Grundlage dafür ist der Stadtentwicklungsplan und das Verkehrskonzept Französisches Viertel, die einen total zugeparkten und einseitig nur für den Autoverkehr optimierten Stadtteil vermeiden möchten. Es gilt das Prinzip: im dichten Stadtteil soll der knappe Raum zwischen den Häusern in erster Linie für die Menschen da sein. Autos als Werkzeuge und Fortbewegungsmittel müssen an den ihnen zugewiesenen Ort, das Parkhaus, den Parkplatz. Wer trotzdem den knappen Raum mit seinem Fahrzeug länger besetzt, muss A. Parkgebühren oder an nicht ausgewiesenen Stellen B. Strafe zahlen.


Was man darf[Bearbeiten]

Es ist erlaubt, zum Be- und Entladen auf der Straße zu halten; Oder Personen ein- und aussteigen zu lassen. Allerdings wird dieses häufig mit der in diesem Fall falschen Benutzung der Warnblinkanlage begleitet. Auch das Halten mit einem oder mehreren Rädern auf dem Bürgersteig ist verboten und sollte unbedingt vermieden werden. Außerdem gibt es für Besucher der Lokale und Geschäfte Kurzzeitparkplätze. Diese werden aber viel zu oft von Anwohnern zweckentfremdet. In der Allee des Chasseurs werden die ca. 100 Stellplätze nur in der Zeit zwischen 7 und 19 Uhr bewirtschaftet. Außerdem sind diese Parkplätze entlang der B28 die günstigsten in diesem Viertel. Der Parkplatz am Ende der Allee des Chasseurs ist den großen Fahrzeugen und gewerblichen Fahrzeugen mit einer entsprechenden Genehmigung vorbehalten. Immer wieder parken dort Ortsfremde und werden durch die dort stehende Schranke dann eingesperrt.


Kontrollen[Bearbeiten]

Das Ordnungsamt führt regelmäßig Kontrollen durch, auch an Wochenenden und nach 21 Uhr. Dieses dient dazu, die häufig falsch parkenden Anwohner in die Pflicht zu nehmen, einen Stellplatz für ihr Auto in einer der privaten Tiefgaragen oder im öffentlichen Parkhaus Französisches Viertel (Straße Bei den Pferdeställen) zu benutzen. Es ist dringend anzuraten seine Besucher auf die Parksituation hier hinzuweisen. Schließlich sind die Parkregeln in diesem Viertel zur Verbesserung der Wohnqualität aller im Viertel lebenden und sich aufhaltenden Menschen aufgestellt worden. Das Ordnungsamt kontrolliert daher mehrmals wöchentlich zwischen 7 und 22 Uhr.

Ausweichmöglichkeiten[Bearbeiten]

Einige schwäbisch-sparsame Viertels-Bewohner oder Besucher wissen um die Ausweichmöglichkeiten, um die nahegelegenen Plätze, wo das Parken noch frei ist, wie es die Autofahrerpartei freut. Zum Beispiel kann auf der Richtung Kirchentellinsfurt gelegenen Seite der Reutlinger Straße, hier B 28, kostenlos geparkt werden. Hier sind der Baseballplatz der Tübinger Hawks gelegen und das Sportlerheim des Boules-Vereins La Fanny Joyeuse. außerdem steht weiter hinten der G 91-Bau, in dem das Werk des Tübinger Künstlers Herbert Rösler zu besichtigen ist. Weitere Ausweichmöglichkeiten für sparsame aber sportliche Besucher oder Anwohner sind bei den Wagenburgen oder in der Eisenbahnstraße.


Debatte zu den Parkregeln und ihrer Durchsetzung[Bearbeiten]

Mehr dazu im Extra-Artikel Parkstreit im französischen Viertel.