Orange.lila

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Name einer anonymen Schülerzeitung am Kepler-Gymnasium 2008, die für einen Eklat sorgte, weil die Schulleitung Klage bei der Staatsanwaltschaft erhob und die Debatte in der Tageszeitung ausgetragen wurde.

Die Geschichte[Bearbeiten]

Ausschnitt der Titelseite von Orange.lila - Quelle:Tagblatt-online

Die Zeitung wurde in geringer Stückzahl verteilt und teilweise ausgehängt. Darin wurde die Schulleitung als autoritär und in einer ironischen Wendung als "infantil" kritisiert. Die Unterzeile der "unregelmäßigen Wochenzeitung" lautete "Offensive Radikale Anarchistische Neuigkeiten gegen eine lebensbedrohliche infantile Leitung – Amen". Die Schulleitung empfand vermutlich diese und vielleicht auch andere Passagen als beleidigend, sah - auch wegen der Anonymität, es gab kein Impressum - einen Verstoß darin und erstattete Anzeige gegen unbekannt bei der Staatsanwaltschaft.

Als das Geschehen im Schwäbischen Tagblatt öffentlich gemacht wurde kam es zu öffentlichen Empörungsäußerungen gegenüber der Schulleitung, nicht zuletzt auf der Leserbriefseite. Im Zentrum der Kritik stand die Schulleiterin Frau Bleier-Staudt, die im Februar 2007 zur Schulleiterin am Kepler-Gymnasium berufen wurde. Nur kurz nach der Veröffentlichung im Tagblatt zog die Schulleitung der Anzeige zurück und verlautbarte daraufhin, mit pädagogischen Mitteln den Frieden wieder herzustellen zu wollen. Ein Schülersprecher, der eine Beteiligung an der anonymen Veröffentlichung zugab, sah sich zum Rücktritt gezwungen.

Die Ausgaben veröffentlichten Sympathisanten mittlerweile im Internet.

Stimmen zur Orange.lila-Affäre[Bearbeiten]

  • Nach Aussagen von Insidern hatte vor allem die rigide Haltung der Schulleitung in der Frage der für die Schüler gangbaren Wege durch bzw. um die neugebaute Schüler-Mensa zu dem Eklat beigetragen (ein Anwohner).
  • Da sieht man mal wie demokratisch unsere Schulen sind (Pädagogin aus Tübingen).
  • Kommentar im Tübinger Wochenblatt (23. Dezember 2008)