Olgahain

Aus TUEpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche


Einer der teilweise über Treppen führenden Wege durch den Olgahain
Reproduktion der Höhenflurkarte von 1898 des Gebiets beim Olgahain
Gedenkstein zur Wiederherstellung des Olgahains 1977

Der Olgahain ist ein romantisches Waldstück, das in den Jahren um 1870 unter dem württembergischen König Karl mit einem Wegenetz erschlossen und nach seiner russischen Ehefrau Olga benannt wurde. Das Paar weilte häufig im Schloss Bebenhausen, von wo dieser Hain für Spaziergänge gut erreichbar ist. Es handelt sich um einen Berghang mit Felsen und Bodenwellen, die aufgrund des instabilen Knollenmergels entstanden sind. Diese ließen verschiedene Mulden und darin kleine Feuchtgebiete mit blühenden Waldpflanzen entstehen. Eine dieser Mulden bildet einen kleinen Teich, z.T. mit Schilf umrandet. Der Hain wird von mehreren angelegten Wegen durchzogen, teilweise mit Stufen und einigen Ruhebänken, ist aber ansonsten naturbelassen. - Bald nach der Zeit dieses Königspaars Ende des 19. Jahrhunderts wurde der kleine Waldpark vernachlässigt und fast vergessen, bis im Zuge der Anlage des Lehrpfades 1977 die Wege dieses Bereichs weitgehend wiederhergestellt werden konnten. Vor dem Einstieg in den Hain wird dieser auf einer Sondertafel beschrieben.


Der Geologische Lehrpfad Kirnberg führt durch diesen ehemaligen Landschaftsgarten. Von Süden, also vom Kirnbachtal, kommt man über den Spartakusweg und Olgahainweg dort hin.


Auf dem Gedenkstein (siehe Foto) ist eine Tafel mit folgendem Text angebracht:

Der Olgahain

Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ehren der Württembergischen Königin Olga (1822-1892) angelegt, wurde durch das Forstamt Bebenhausen wiederhergestellt und anläßlich der Eröffnung des Geologischen Lehrpfades am 2. Sept. 1977 im Rahmen des 500-jährigen Universitäts-Jubiläums der Öffentlichkeit übergeben.


So sieht's der Vogel[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …

Weblinks[Bearbeiten]