Neues Kunstmuseum
Das Neue Kunstmuseum Tübingen befindet sich auf dem Gelände der Kunstgalerie Art 28 in der Schaffhausenstraße 123. Es wurde am 7. März 2025 mit rund 700 geladenen Gästen eröffnet, darunter Udo Lindenberg, dessen Kunstwerke in der ersten Ausstellung zu sehen sind und die den Titel Panik in Tübingen trägt.[1] Lindenberg, der vor allem für seine Musik und seine Liedertexte bekannt ist, malt und zeichnet aber seit langem auch. Eine James Rizzi Ausstellung soll dort dauerhaft zu sehen sein. Außerdem sind Talks, Lesungen und Konzerte vorgesehen.
Das Museumsgebäude stellt einen Hybridbau aus Holz, Stahl und Beton dar. Der zweistöckige Quader wurde wie eine Brücke über ein Bestandsgebäude gebaut. Im ersten Stock befindet sich ein Loungebereich, im zweiten ein Kino, in dem Dokus zu den ausgestellten Künstlern gezeigt werden. Ebenfalls im zweiten Stock befindet sich ein Shop, von dem aus die Besucher in die 1.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche blicken können.[1]
Auch Nachwuchskünstler aus der Region sollen zur Geltung kommen. Sie sollen eine Galerie in einem Flügel mit 60 Quadratmetern erhalten.[1]
Ein Museum als private Investition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Investoren des privat finanzierten Gebäudes sind Art 28-Leiter Bernhard Feil und Stephen Hamann. "Feil sagte, er sei in Interviews wiederholt gefragt worden, ob es mutig oder verrückt sei, in diesen Zeiten ein privates Museum zu eröffnen. »Auf alle Fälle ist es ambitioniert.« Nicht zuletzt durch Künstler habe er gelernt: »Man sollte und man muss immer wieder die Wege des Gewöhnlichen verlassen. Die wahren Abenteuer entstehen im Kopf.« Und haben im Fall des Neuen Kunstmuseums Tübingen in dem von Architekt Albert J. Eisele entworfenen Gebäude Gestalt angenommen. [...] [Am Rande der Eröffnung sagte] Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer an die Adresse der privaten Bauherren Bernhard Feil und Stephen Hamann gerichtet: »Sie können stolz und wir dankbar sein, was hier geschaffen und geleistet wurde.«" [2]
Einweihung und Eröffnung im März 2025[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 7. März wurde das Gebäude eingeweiht und bekam auch einen besonderen Segen: "Nikodemus Claudius Schnabel, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem, nahm am frühen Abend die feierliche Segnung des Hauses vor und bekannte: »Ich habe hier Heimatgefühle. Ich komme selbst aus einer Künstlerfamilie, bin zwischen Staffeleien groß geworden.«[3]
Namensfrage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wegen des gewünschten Namens "Neues Kunstmuseum" gab es schon im Vorfeld eine Debatte. Es wird zum einen gefragt, welches denn das "Alte Kunstmuseum" sei, wenn es dort ein neues gibt. Auch klinge es so, als ob eine öffentliche Trägerschaft dahinter stehe.[4]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Schwäbisches Tagblatt am 20.02.2025: In Tübingen ist in nur 14 Monaten ein neues Museum entstanden
- ↑ https://www.gea.de/neckar-alb/kultur-in-der-region_artikel,-gro%C3%9Fer-bahnhof-f%C3%BCr-udo-lindenberg-in-t%C3%BCbingen-_arid,7008251.html
- ↑ https://www.gea.de/neckar-alb/kultur-in-der-region_artikel,-gro%C3%9Fer-bahnhof-f%C3%BCr-udo-lindenberg-in-t%C3%BCbingen-_arid,7008251.html
- ↑ https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Kann-ein-neues-Kunstmuseum-einfach-Neues-Kunstmuseum-heissen-638723.html
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- https://www.n-k-t.de
- https://www.tagblatt.de/Nachrichten/In-Tuebingen-entstehtein-neues-Museum-634047.html (€)
- Musiker Udo Lindenberg eröffnet neues Kunstmuseum in Tübingen, tagesschau.de/swr 8.3.2025