Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Neue Straße

Aus TUEpedia
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Neue Straße
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living_streetFußweg
OberflächeGlattes KopfsteinpflasterAsphalt
Einbahnstraßenein
Beleuchtetja
Fahrräderverboten


Blick von Süden (Ecke Neckargasse/Holzmarkt) im Oktober 2010
Blick von Westen zum Lustnauer Tor im Juni 2011
Der im Sommer 2013 freigelegte Gewölbekeller
Ehemaliges Modehaus Haidt, Neue Straße 1-3, Ecke Holzmarkt (Foto 1957). Heute Modegeschäft New Yorker.
Pfleghofstraße 1, Ecke Neue Straße (Foto 1920er Jahre). Damals Restaurant-Café Kommerell, später Buchhandlung Gastl, heute Tübinger Geschenkegalerie Mahr.
Zur Beschreibung bitte anklicken!

Die Neue Straße liegt in der Altstadt. Sie verläuft vom Lustnauer Tor zunächst westlich, dann südlich in Richtung Holzmarkt und wird von der Hafengasse gekreuzt.
Bis zur Umgestaltung 2014 bestand die Straße noch aus einer Fahrbahn mit Kopfsteinpflaster und Bürgersteigen mit teilweise hohen Bordsteinkanten. Seitdem weist sie ein durchgehendes, barrierefreies Kleinpflaster auf mit je zwei nur leicht eingetieften Regenwasserrinnen, die anstelle der weggefallenen Bordsteine auch eine optische Gliederung der Straßenfläche darstellen.


Name[Bearbeiten]

Der Name bezieht sich auf den Viertelsneubau nach dem großen Stadtbrand von 1789. Die Straße wurde danach geradlinig neu angelegt.
In der Nazi-Zeit hieß sie vorübergehend Wilhelm-Murr-Straße.


Was ist hier?[Bearbeiten]

Es gibt einige Ladengeschäfte - Näheres bei Tuemarkt. Das Café Völter war von 1919 bis 1981 ein beliebtes Eck-Café in der Neuen Straße 12 und dem Nachbarhaus in der Hafengasse 7.

  • 1-3: New Yorker (Mode)
  • 6: Scantex ("Wohnen mit der Natur")
  • 7: Butlers (Wohn-Accessoires)
  • 9: Stadtpost (Bar)
  • 8: fashion line (Mode)
  • 12: Boutique Renate Bürkle (Mode)
  • 13: Jack Wolfskin Store (Freizeit Mode + Ausrüstung)
  • 14: Photo Porst
  • 16: Marbello (Mode)

Gewölbekeller unter der Straße[Bearbeiten]

Unter dem Fahrbahnbelag befindet sich mindestens ein Gewölbekeller. Dieser gehört zu einem früheren Haus, das beim Stadtbrand von 1789 zerstört wurde. Die abgebrannten Gebäude wurden damals oberirdisch nicht mehr auf den alten Grundrissen, sondern in einer geradlinigen Reihe entlang der neu angelegten Straße wiederaufgebaut, mehrere Keller blieben jedoch wie vorher erhalten. Eine Karte aus den Tübinger Blättern 1898 zeigt, dass vor dem Brand im Bereich der noch nicht existierenden Neuen Straße viele unregelmäßig angeordnete Häuser standen. Der hier abgebildete Gewölbekeller wurde im Sommer 2013 bei Arbeiten an der Umgestaltung der Fahrbahn freigelegt und von oben mit Moniereisen und Beton verstärkt, um ihn so zu sichern.

Stimmen zur Neuen Straße[Bearbeiten]

Von der Seite Kinderstrasse.com Meine Straße ist die Neue Straße. Sie ist schon groß, aber nicht sehr groß. Sie ist gerade und heißt so, weil es dort einmal gebrannt hat und die Straße dann neu gemacht wurde. Die Neue Straße ist in der Innenstadt und hat viele Geschäfte. Man kann dort Blumen, Bücher, Kleider, Brillen und Fotosachen kaufen. Auch ein Schuhgeschäft ist da. Ich sehe von unserem Fenster direkt zur Stadtpost. Manchmal fahren Postautos an und meistens ist vor unserem Haus alles zugeparkt. In meiner Straße wohnt auch mein Freund Jan Henrik. Er ist sieben Jahre alt, und er wohnt etwas weiter. Lieber hätte ich ein Haus mit Garten. Dafür habe ich einen kurzen Schulweg und muss nicht so früh aufstehen. Nicolai, 1. Klasse