Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Neuapostolische Kirche

Aus TUEpedia
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Die Neuapostolische Kirche liegt in der Brunsstraße 24.

Neuapostolische Kirche in der Brunsstraße 24

Im Jahr 1908 wurde die neuapostolische Gemeinde in Tübingen gegründet. 1930/31 konnte eine eigene Kirche in der Brunsstraße erbaut werden. Das Gebäude zeigt sowohl Bauhaus-Einflüsse (Neue Sachlichkeit) als auch Elemente, die typisch waren für die Handschrift des Tübinger Architekten Karl Weidle. Es wurde 2004 renoviert und wieder weitgehend in den ursprünglichen Zustand versetzt.[1]

Schon bald nach Einweihung der neuen Kirche entwickelte sich ein breit gefächertes Gemeindeleben. Verschiedene Chöre und ein Orchester wurden gegründet, Sonntagsschule und Religionsunterricht eingerichtet und die Gemeinschaft mit Ausflügen und Festen gepflegt.

1934 wurden die in Pfrondorf wohnenden Gemeindemitglieder zu einer eigenständigen Kirchengemeinde zusammengefasst. Von Tübingen aus wurden weitere Gemeinden im Umland gegründet.

Im Jahre 1981 wurde die Kirchengemeinde Tübingen in die beiden selbständigen Gemeinden Tübingen-Mitte und Tübingen-Süd aufgeteilt, nachdem ein weiteres Kirchengebäude in der Moltkestraße 26 in Tübingen-Derendingen erbaut worden war. Aufgrund der demographischen Entwicklung wurden 2004 die beiden Gemeinden wieder zusammengelegt. Das Gebäude Moltkestraße wurde an die Adventgemeinde verkauft.

Heute (2018) zählt die Neuapostolische Kirchengemeinde Tübingen 480 Mitglieder, darunter 92 Kinder und Jugendliche und 25 ehrenamtlich tätige Amtsträger. Der Gemeindechor besteht aus 80 Sängerinnen und Sängern, das Gemeindeorchester aus 10 Instrumentalisten. Ihre musikalischen Beiträge umrahmen die Gottesdienste.

Seit 2005 finden mehrmals jährlich im Rahmen der „Stunde der Kirchenmusik“ öffentliche Konzerte statt. [2]

Die Gemeinde in Pfrondorf, die seit 1960 dort eine eigene Kirche besaß, beschloss Ende 2018, sich mit der Tübinger Gemeinde zu vereinigen. [3]


Weblinks[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]


Luftbild[Bearbeiten]

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