Nehren

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Nehren hat knapp 4500 Einwohner.

Der Ort hat eine hübsche freie Lage auf dem Nehrenberg zwischen dem Steinlachtal und dem Opizbachtal. Der freundliche, ganz von Obstbaumwiesen umgebene Ort ist ziemlich langgestreckt.

Kirche[Bearbeiten]

Gedicht von Karl Hötzer

Die kleine, unscheinbare Kirche liegt am Nordwestende des Dorfes und hat zum Teil noch Spitzbogenfenster, denen die Füllungen fehlen. Der Chor besteht aus einem halben Achteck. Das flachgedeckte Innere ist durch Emporen verbaut. An einer ihrer gedrehten Holzsäulen steht 1587. Dieselbe Jahreszahl findet sich außen am Giebel. Der Taufstein ist gothisch, achteckig und hohl. Der große, von 2 starken Strebepfeilern flankierte Thurm steht nördlich der Kirche. Er hat unförmliche Fenster und ein Satteldach. An seinem unteren flachtonnengewölbten Geschoss befindet sich eine alte mit schönem Schmiedeisenwerk beschlagene Türe.

Von den 3 Glocken ist die eine sehr groß und hat die Umschrift: "o rex gloriae criste veni cum pace anno domini 1512". Die zweitgrößte wurde von Kurtz in Reutlingen 1853 gegossen und hat die Umschrift: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden". Die dritte wurde von der selben Gießerei 1843 gegossen.[1]


Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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