Musikinstrumentensammlung

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Die Musikinstrumentensammlung des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Tübingen erhielt 1999 von Karl Ventzke eine Sammlung historischer Blasinstrumente zu Lehr- und Forschungszwecken. Sie wurde im Mai 2000 eröffnet, ist im Rückraum der Bibliothek ausgestellt und Interessenten nach vorheriger Anmeldung zugänglich. Sie umfasst mehr als 100 Blasinstrumente, vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert. Schwerpunkte sind

  • die Blasinstrumente des Symphonie-Orchesters zu Ende des 19. Jahrhunderts
  • die Entwicklung der Querflöte von 1800 bis 1925
  • Fagott und Basson: Von Savary (1824) bis Heckel (ca. 1910)
  • das Bläserquintett um 1810/20
  • französische und deutsche Saxophone.

Die Sammlung dokumentiert damit die stürmischen technischen Weiterentwicklungen und Neukonstruktionen im Instrumentenbau des 19. Jahrhunderts.[1]

Der Stifter, Karl Ventzke, wurde nach seinem Studium zum Dr. phil. h.c. promoviert. Er war von 1967 bis 1996 Presbyter der Evangelischen Gemeinde zu Düren. Von 1972 bis 1988 war er Mitglied des Kreissynodalvorstandes und von 1973 bis 1992 Predigthelfer. Er war Autor und Coautor mehrerer Veröffentlichungen zur Geschichte der Evangelischen Gemeinde in Düren, des Kirchenkreises Jülich und zu musikwissenschaftlichen Themen.[2]

Bei der Tübinger Kulturnacht 2016 wurde die Sammlung der Tasteninstrumente des Musikwissenschaftlichen Instituts gezeigt (Clavichord, Cembalo, Hammerclavier, Konzertflügel, Italienische Orgel, Französische Orgel).[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]