Münze 13

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Münze 13
Hier kotzte Goethe Martinianum Tübingen März 2016.jpg
AdresseMünzgasse 13
72070 Tübingen
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Das Gebäude Münzgasse Nr. 13

Kurzbezeichnung für das Haus Münzgasse 13, das ehemalige Martinianum, an dem das Schild Hier kotzte Goethe hängt.

Geschichte des Gebäudes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[...] Das gemeinschaftliche Wohnen gehört seit jeher zum Münzgassenhaus, wie der Segen zur Stiftskirche nebenan. Als Studierende 1977 das Haus besetzten, knüpften sie an diese Tradition an. 1936 gab es einen Bruch: Die Polizei zog ein, im ersten Stock residierte die Gestapo. Später ging die französische Gendarmerie aus und ein.

Ende 1976 zog die Polizei aus dem mittlerweile maroden Gebäude aus. Noch am selben Abend inspizierte es die Hausbesetzer-Szene. In einem AStA-Flugblatt vom November 1976 kündigte sie an: „Die Bullen gehen raus, wir nehmen uns das Haus!“. Über die Besetzung war auf Demos schon Wochen vorher spekuliert worden, am 27. Februar 1977 wurde ernst gemacht. Über 200 Studierende stiegen durchs Fenster ein.

Geräumt wurde die Münzgasse 13 nie. Ein Rechtsstreit zwischen Studentenwerk e.V. und dem Land bewahrte die Besetzer gewissermaßen davor. Als der Streit zugunsten des Landes ausging, legte das Denkmalamt schützend die Hand über die Bewohner. Intern gab es Diskussionen, wie das Zusammenleben unter einem Dach auszusehen habe. Durchsetzungsvermögen war angesagt, Privateigentum verpönt.[...]


bitte ergänzen, vor allem zum Namen "Martinianum" steht hier noch nicht viel (hier ist einiges zu finden:https://muenzgasse13.de/geschichte-des-hauses)

Die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner wollen das Haus in Selbstverwaltung übernehmen, bzw. das Erbbaurecht von der Stadt übernehmen. Bisher gehörte das Haus zum Studentenwerk StuWe. Im Oktober 2022 sah es so aus, dass das möglich sein wird. Dann würde das Haus ein Projekt unter dem Dach des Mietshäuser Syndikats werden.[1]

Im April 2023 wohnten 22 Menschen zwischen sechs und 86 Jahren dort.[2]

Besonderes - Bewohner/innen, Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der am längsten hier wohnenden ist James Hope. Es gibt regelmäßig Küche für Alle.

Stand September 2024[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[...] die Bewohnerinnen und Bewohner wollen das Haus kaufen und zu einem Projekt des Mietshäusersyndikats (MHS) machen. Im Frühjahr 2021 besetzten sie das Haus, um das Studierendenwerk (Stuwe) als Eigentümerin zum Verkauf und das Land als Erbbaurechtsgeberin zur Veräußerung des Erbbaurechts zu bewegen. Seit Herbst 2022 ist klar, dass alle beteiligten Parteien einem Verkauf grundsätzlich zustimmen – die Kaufoption hatte das Studierendenwerk ursprünglich bis Ende 2023 eingeräumt – und dann noch einmal um ein Jahr, also bis Ende 2024, verlängert. [...] Nun ist die zweite Jahreshälfte schon längst angebrochen: Wie sieht es aus mit dem Hauskauf-Prozess? „Wir sind immer wieder in hochfrequenten Verhandlungen“, erzählt Eva Donata Danner aus dem Haus. „Aber es ist ein sehr schönes Gefühl, dass alle Akteure und wir am gleichen Strang ziehen – die Gespräche sind superproduktiv.“ [...]


Quellen & Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]