Martin Rosemann
Aus TUEpedia
Dr. Martin Rosemann (* 20. Oktober 1976 in Saulgau) ist Dipl.-Volkswirt, SPD-Politiker und war von 2013 bis 2025[1] Bundestagsabgeordneter seiner Partei für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen. Im Juli 2024 hatte er bekannt gegeben, bei der Bundestagswahl 2025 nicht mehr zu kandidieren.[2] Im September 2025 wurde bekannt, dass Rosemann ab 1. Oktober als Geschäftsführer beim Reutlinger Unternehmen Mypegasus einsteigt.[1]
Er wuchs ab seinem zweiten Lebensjahr in Tübingen auf. Seit 2010 ist er verheiratet und hat zwei Kinder.[3]
Lebenslauf [4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 1983-1987: Grundschule Dorfackerschule, Tübingen-Lustnau
- 1987-1996: Kepler-Gymnasium Tübingen, Abitur (Abschlussnote 1,0)
Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
- 1996–2001: Studium der Volkswirtschaftslehre mit quantitativem Schwerpunkt Eberhard Karls Universität Tübingen. Abschluss als Diplom-Volkswirt (Abschlussnote: sehr gut)
- 2006: Promotion (magna cum laude). Thema: „Auswirkungen datenverändernder Anonymisierungsverfahren auf Analysen mit Mikrodaten“. Die Dissertation wurde mit dem Förderpreis 2006 des Statistischen Bundesamts ausgezeichnet.
Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 2002-2006: Wissenschaftlicher Referent (Arbeitsmärkte, soziale Sicherung, demografischer Wandel) am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen
- 2004-2009: Mitglied im Aufsichtsrat Sporthallenbetriebsgesellschaft Tübingen
- 2005-2009: Mitglied im Aufsichtsrat Altenhilfe Tübingen GmbH
- 2004-2011: Mitglied im Aufsichtsrat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen mbH (WIT)
- 2006-2011: Projektleiter (Arbeitsmärkte, soziale Sicherung, demografischer Wandel, Armuts- und Reichtumsforschung) am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW), Tübingen
- 2008-2011: Leiter des Kompetenzzentrums für mikrodatenbasierte Politikberatung am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW), Tübingen
- 2009-2011: Mitglied im Aufsichtsrat Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen mbH (GWG)
- Seit 2007: Lehrbeauftragter Hochschule Pforzheim
- Seit 2011: Leiter des Berliner Büros ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln/Berlin [1]
- Seit 2013: Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises 290 Tübingen-Zollern-Alb
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 1992: Beitritt zur SPD[3]
- 1996-2000: Stellv. Ortsvereinsvorsitzender SPD-Ortsverein Tübingen
- 2000-2003: Landesvorsitzender Juso-Landesverband Baden-Württemberg
- 2003-2007: Kreisvorsitzender SPD-Kreisverband Tübingen
- 1999-2007: Mitglied der Antragskommission SPD-Landesverband Baden-Württemberg
- 2004-2007: Stellv. Fraktionsvorsitzender SPD-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Tübingen
- 2007-2011: Fraktionsvorsitzender SPD-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Tübingen
- 2004-2011: Mitglied des Gemeinderats Stadt Tübingen
- Seit 2007: Mitglied des Landesvorstands SPD-Landesverband Baden-Württemberg
- Seit 2007: Mitglied des Präsidiums SPD-Landesverband Baden-Württemberg
- 2009: Direktkandidat der SPD für den Deutschen Bundestag
- Seit 2010: Vorsitzender der Antragskommission SPD-Landesverband Baden-Württemberg
- 24. November 2012: Nominatur mit knapp 90% der Stimmen als Direktkandidat der SPD für den Wahlkreises Tübingen-Hechingen
- 2013-2017: Mitglied des Bundestags über die Landesliste
- 2017-2021: Mitglied des Bundestags über die Landesliste
- 2021-2025: Mitglied des Bundestags über die Landesliste und Sprecher für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion[3]
Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ 1,0 1,1 Schwäbisches Tagblatt am 19.09.2025: Rosemann hat einen neuen Job (€)
- ↑ Schwäbisches Tagblatt am 19.07.2024: „Zeit für Neues“: Martin Rosemann hört im Bundestag auf
- ↑ 3,0 3,1 3,2 Schwäbisches Tagblatt am 02.10.2025: Martin Rosemann: „Es geht um die Frage, ob die Demokratie überlebt“ (€)
- ↑ http://www.martin-rosemann.de/uebermich/lebenslauf/