Liebe Besucherin, lieber Besucher,

TÜpedia protestiert heute gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieses neue EU-Gesetz soll am 27. März vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden.

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das TÜpedia erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleine Internetplattformen wie TÜpedia müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden (Artikel 13 des geplanten Gesetzes), was in der Praxis nur mittels aufwendiger, sicherlich mit Kosten verbundenen, fehler- und missbrauchsanfälligen Upload-Filter umsetzbar wäre. Zudem müssten wir für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten (Artikel 11). Dadurch wären kurze Zitate (ohnehin immer mit Quellenangabe) hier nicht mehr in Artikeln möglich.

Wir sind gegen eine zwangsweise Zensur schon beim Hochladen. Das Bewusstsein über Urheberrechte sollte den Nutzern vermittelt werden und nicht per angeordneter und aufwendiger Technik mit nicht mehr zu kontrollierenden Filterkriterien.


Der Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Reutlingen-Tübingen e.V.

Landgericht

Aus TUEpedia
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Das Justizgebäude 2009 (Mitte/links) - in dieser Weise ein vorüber- gegangener Blick, ermöglicht durch den Abriss von Behördenhäusern des alten Landratsamts davor, deren Grundstücke inzwischen bereits neubebaut sind.
Treppenhaus
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Rückseite des Landgerichts, alte kolorierte Postkarte
Das Gerichtsgebäude im Jahr 1909

Landgericht und Teile des Amtsgerichts mit Sitz in der Doblerstraße. Das Justizgebäude wurde am 9. Oktober 1905 durch den damaligen Ministerpräsidenten und Staatsminister der Justiz, Dr. Breitling eingeweiht.[1]


Architektur[Bearbeiten]

Der repräsentative Bau wurde 1902-05 von Albert von Beger im Stil der Neorenaissance errichtet. Er nimmt eine städtebaulich hervorragende Stellung ein: fast auf gleicher Höhe mit Schloss und Stiftskirche bildet er mit den Universitätskliniken (Innenstadt) am gegenüberliegenden Hang einen monumentalen Rahmen um die Altstadt. Das Areal wird hangabwärts durch eine hohe Mauer mit großer Treppenanlage gestützt und abgegrenzt. Das Gebäude ist auch von innen (z.B. Treppenhaus) gut erhalten.


Leider ist das Fotografieren innen durch Schilder untersagt,[2] so dass es nur wenige Bilder vom so prunkvollen Inneren gibt.


Weblinks[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]


Weitere Bilder[Bearbeiten]