Kreissparkasse

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Die Kreissparkasse Tübingen ist eine Sparkasse mit Filialen in 37 Orten im Landkreis Tübingen. Sie wurde 1854 als Oberamtssparkasse gegründet.

1922 fand die Geschäftszentrale ihren Sitz in dem Gebäude am Lustnauer Tor, in dem sich bis dahin die Wirtschaft zum Hanskarle befand. In der Tageswirtschaft wurde die Schalterhalle, in der Weinstube das Direktionszimmer eingerichtet.

1934 erhielt die Oberamtssparkasse dann die Bezeichnung Kreissparkasse Tübingen. Nach Vereinigung der Kreise Tübingen und Rottenburg 1938 wurde die entsprechende Sparkasse in Rottenburg in die Kreissparkasse Tübingen eingegliedert.

In der Nachkriegszeit wurde das Hauptgebäude mehrmals umgebaut und erweitert. Die stetig wachsende Bank errichtete 2006 mit dem Sparkassen Carré für die Geschäftszentrale einen großen Neubau auf den Mühlbachäckern. Das Haus am Lustnauer Tor blieb für die Kunden die Hauptfiliale und wurde 2014-17 durch einen umfangreichen Umbau modernisiert.[1]

Hauptverwaltung Sparkassen Carré, Blick von der Fußgängerbrücke
Brunnen vor dem Eingang zum Sparkassen-Carré

Die Bankleitzahl ist 64150020. Der Vorstandsvorsitzende ist Christoph Gögler.


Filialen (Stadtgebiet Tübingen)[2][Bearbeiten]


Geldautomat[Bearbeiten]

Der erste Geldautomat in Deutschland wurde am 27. Mai 1968 von der Kreissparkasse in Tübingen in Betrieb genommen.
Der „Bankomat“ wurde von der Tresorbaufirma Ostertag AG aus Aalen in Kooperation mit AEG-Telefunken als Prototyp am 29. Februar 1968 hergestellt.[3]
Mit einem Doppelbartschlüssel, gelochtem Plastikausweis und Auszahlungsbelegen in Form von Lochkarten, konnten tausend auserwählte Kunden seit 1968 an dem eher an einen Tresor erinnernden Automaten rund um die Uhr auf ihr Girokonto zuzugreifen. Pro Lochkarte wurden 100DM ausgezahlt, die Ausgabe wurde auf 10 Karten pro Kunde beschränkt. Den ersten Geldautomaten der Welt hatte im Jahr zuvor die britische Barclays Bank in Betrieb genommen.[4] [5]


Weblinks[Bearbeiten]


Quellen[Bearbeiten]