Kehrwoche

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Die schwäbische Kehrwoche, bei der sich die Anwohner oder Mieter im wöchentlichen Turnus abwechseln, ist eine alte Tradition.

Der Neptunbrunnen auf dem Marktplatz am 17. März 2012.: Sollte mit "Who cares?" eine falsche Übersetzung von "Wer kehrt?" gemeint sein? Der Besen lässt diesen Bezug zur schwäbischen Kehrwoche vermuten.

Der nach eigenen Worten "(vogel-)freie" Schriftsteller Gerhard Raff, der einer alten Bauern- und Wengertersfamilie entstammt und sich das Studium der Evangelischen Theologie und der Geschichte in Tübingen selbst verdient hat, beschrieb sie in der Stuttgarter Zeitung wie folgt:[1]

"Entgegen den blödsinnigen Behauptungen hergelaufener Industrienomaden im mittleren Management südwestdeutscher Weltkonzerne ist die schwäbische Kehrwoche weder eine ortsübliche fundamentalistische Nationalreligion noch Ersatzbefriedigung für frustrierte Putzteufel, sondern eine vom berühmten Grafen Eberhard im Bart (dem der Vater und der Großvater an der Pest weggestorben waren) verfügte, in fünf Jahrhunderten bewährte seuchenhygienische Präventationsmaßnahme nach dem ökologisch wie soziologisch sinnvollen Verursacherprinzip unter strikter Anwendung des basisdemokratischen Rotationsverfahrens."[2]

Quellen[Bearbeiten]